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Mittwoch, 8. August 2012

Grüsse von Daheim


Heute lag ein gelber Brief in meinem Briefkasten...


In diesem Briefumschlag lagen 30 Sticker, mit einer gelben Schleife drum und mit einer Botschaft.
Einer,meiner Meinung nach, sehr wichtigen Botschaft.

Vor ein par Tagen habe ich eine neue Facebook Gruppe entdeckt, die ich auf Anhieb toll fand.
Grüsse von Daheim, so heißt die Initiativen einiger Soldatenfrauen, die mal was ganz neues erschaffen haben.
Sie verkaufen Aufkleber, die man verteilen soll...überall. 
Doch diese Aufkleber sind nicht so, wie die herkömmlichen, die man sonst so kennt.
Kein Flecktarn, kein Soldat von hinten, der Wehmütig in die Abendsonne schaut und auf Anerkennung hofft. *würg* 
Nichts, aber wirklich nichts, erinnert beim ersten hinsehen an die Bundeswehr, oder an einen Auslandseinsatz. 
Und das ist das tolle an den Aufklebern und den Postkarten, die es bald zu kaufen gibt.
Man muss sich den gesamten Text durchlesen, darüber nachdenken und sich sein Urteil darüber bilden.
Der Betrachter hat also keine Chance gleich abzuwinken, so nach dem Mott: "Och nö, Bund, watn kack!" 

So sehen die einzelnen Aufkleber aus. Sie sind sehr schlicht gehalten und trotzdem erkennt man auf dem zweiten, oder dritten Blick, das Wort "Soldat" und "Soldaten". 

Ich bin nicht so der Fan von Frauen, die sich an ihren Soldatenmännern aufgeilen. Die überall bekannt geben müssen, was ihr Mann für nen tollen, wichtigen, unglaublich supertollomollo Job er doch hat.
Es gibt schon einige Stickeraktionen, mit gelben Schleifen, Waffen, Afghanistan Sonnenuntergängen (das ist wohl ziemlich melodramatisch), die ich aber alle ziemlich...naja...typisch finde. 
Deshalb gefallen mir diese Aufkleber besonders sehr. Eben weil es diese ganzen Klischees nicht erfüllt. 
*thumps up*

Also werde ich mir die Dinger in die Tasche packen und sie in die Welt hinaus tragen!


Tja und einen netten Brief gab es auch noch dazu ;)


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Donnerstag, 7. Juni 2012

Bitte hör nicht auf zu Träumen, von einer besseren Welt...

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Donnerstag, 24. Mai 2012

Wir sind stolz...

... auf unseren Herzmann!
Denn er beschützt uns Land und stellt sein Privatleben hinten an. Für uns ist das oft schwer, denn er fehlt uns ganz oft. 
Aber das ist okay so...
Vor kurzem bekam er für seine tolle Arbeit für unser Land, ein Abzeichen verliehen. 
Seine Bereitschaft wurde nun belohnt und das vor der gesamten Kompanie <3 
Da wir aber leider nicht dabei sein konnten, mussten wir den Papa auf dem Spielplatz ehren!

Mit einem tollen DIY Kopftuch 

 Und Herzkindis Solidaritäts T-shirt. 

Jeder darf sehen und wissen, dass wir Stolz auf unseren Helden sind! 
Wir erleben oft Anfeindungen und Kritik, die wir auch akzeptieren. Jeder darf seine Meinung über das Militär haben, vorrausgesetzt man kennt sich mit der Materie aus! 
Das ist mir wichtig. 


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Sonntag, 15. April 2012

Und die Frage bleibt...

...nach dem Warum...
Warum dürfen wir unser Leben weiter leben?
Jeden Tag nebeneinander aufwachen
Unserer Tochter beim aufwachsen zusehen
Einfach Leben.

Warum wir?

Was haben wir anders gemacht?
Was hat er anders gemacht?
Eine Minute später aufgestanden
Zwei Minuten früher losgefahren
Eine falsche und eine richtige Bewegung
Oder doch Schicksal?
Aber wieso?
Wieso dürfen sie all das nicht mehr erleben?

Heute vor zwei Jahren starben vier Soldaten bei einem Gefecht in Baghlan
Mein Herzmann mitten unter ihnen.
Doch er darf leben...
Wie erlebt man so einen Moment? 
Wenn um einen herum Menschen sterben?

Und wie erlebt eine zurückgelassene Freundin den Tag?
Man denkt nicht an Leben...
Man geht nicht davon aus, dass man Leben darf...
Man hört es im Fernsehen, im Radio und man liest es im Internet
und man weiß, dass er da mittendrin ist.
Man greift zu Telefon, doch keiner nimmt ab.
Man sitzt da, bewegungsunfähig
Atemlos
Und man fragt sich, Warum wir?
In so einem Moment erträgt man nur die Stille
Nichts darf sich bewegen
Nichts darf sich Verändern
Jede Minute wird zur Stunde
Und man wartet...
Auf einen Anruf
Auf Menschen, die einem sagen, dass es ihnen Leid tut
Genau das erwartet man...
Wieso sollte es auch anders sein?
Warum genau wir?
Der einzige Gedanke...
Hoffentlich ging es schnell
Hoffentlich hatte er keine angst
Hoffentlich vielleicht doch nicht wir!

Der Anruf kam nicht
Die Menschen auch nicht

Wir dürfen nämlich Leben.

Oberstabsarzt Dr. Thomas Broer 
Major Jörn Radloff
Stabsunteroffizier Josef Otto Kronawitter
Hauptfeldwebel Marius Josef Dubnicki

Diese vier Männer fielen am 15.04.2010 für ihr Land in Afghanistan.

Unvergessen und in tiefer Trauer....


(Dr. Thomas Broer bekam am 25 November 2010 eine kleine Tochter Namens Antonie. Seine Lebensgefährtin kämpft bis heute um eine angebrachte Unterstützung von der Bundeswehr) 
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Freitag, 6. April 2012

Unvergessen

Am Karfreitag vor zwei Jahren (02.04.10)
starben drei Soldaten bei einem Gefecht in Afghanistan.
Aus persönlichen Gründen bleiben sie bei uns Unvergessen...

In tiefer Trauer

StGefr Robert Hartert, HptFw Nils Bruns, HptGefr Martin Kadir Augustyniak...Ruhet in Frieden!

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Freitag, 23. März 2012

Wort zum Freitag

Es ist der Soldat der die Pressefreiheit schützt, nicht der Journalist. Es ist der Soldat der die Religionsfreiheit schützt, nicht der Priester. Es ist der Soldat der die Demokratie schützt, nicht der Politiker. Es ist der Soldat der die Flagge grüßt. Es ist der Soldat der unter der Flagge begraben wird. Und es ist der Soldat der dem Demonstranten das Recht schützt, ihn Mörder nennen zu dürfen ! Er hat es verdient von seinem Volk Respektvoll behandelt zu werden!
Autor mir Unbekannt

Mein Wort zum Freitag
Bald ist er da <3
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