° Herzkindgeschichten °

Donnerstag, 25. Juli 2013

Nach einer Herausforderung ist vor einer Herausforderung!

Lang lang ist mein letzter Post her und seitdem ist unfassbar viel passiert!
Das lag auch sicher daran, dass wir auch unfassbar viel zu tun hatten ;)

Ja der Kurs zur Tagesmama ist vorbei und natürlich wurde dieser mit Bravur bestanden! 
Obwohl es durchaus Tage gab, an denen ich aufgeben wollte. 
Mittlerweile bin ich Selbstständig tätig und das auch ziemlich erfolgreich.
Meine Betreuungsplätze sind alle belegt und ich arbeite auch wieder 37 Stunden in der Woche. 
Ja, ich nenne es Arbeit, obwohl das viele ja nicht so sehen...

Doch jetzt ist der Kurs vorbei und irgendwie sehne ich mich nach einer neuen Herausforderung.
(Hehe, könnte ich ja jetzt sagen!) 
Aber nein, eigentlich ist es nämlich gar keine neue Herausforderung, denn sie läuft schon seit April so nebenbei und jetzt wird sie langsam greifbar.

Noch im Jahre 2011 spukte der Gedanke "Großtagespflege" in meinem Kopf rum und irgendwie verließ mich dieser Gedanke nicht mehr, denn mit Kind wollte ich nicht mehr in meinen alten Beruf zuruck.
Noch ziemlich am Anfang des Kurses wurde ich angesprochen, ob ich Interesse an so einem Projekt hätte und ich sagte spontan zu.
Wieso denn auch nicht!?
Ich bin jung und hab die nächsten 11 Jahre eh nichts mehr zu tun ;)
Wir legten das Projekt aber erstmal so beiseite und wir beschlossen im späten Herbst mit der Planung zu beginnen. 

Pustekuchen!!!!!!

Kennt ihr das, wenn euer Gehirn schneller ist, als euer Körper? 
So zum Beispielt, wenn ihr grad die Tür hinter euch zu zieht und das Gehirn meldet sich aus dem Hinterstübchen: "STOOOOP, der Schlüssel!" Aber die Hand ist einfach zu schnell und zieht die Tür hinter euch zu!? 
Ich kenne das...Lustigerweise nämlich auch genau so! 
Da war die Tür also zu und wir standen ohne Schlüssel da...
Ich klingelte unten bei den Nachbarn und gab ihnen Bescheid, dass ich nach dem Kurs nochmal vorbei kommen würde, in der Hoffnung, dass sie den Vermieter erreicht haben und er mir aufschließen kann. 
Also saßen das Herzkind und ich nach dem Kurs bei unseren Nachbarn und waaaaarteten auf den Vermieter.
Sie fragten mich, was ich denn in Zukunft noch so vorhabe und um keine peinliche Stille aufkommen zu lassen, erzählte ich ihnen von dem Projekt "Großtagespflege".

Und mit dem Satz: "Oh wir kennen da jemanden, der was vermietet!"  begann meine neue Herausforderung!
Ich vereinbarte sofort und spontan einen Besichtigungstermin und ich wurde ganz dolle geflasht! 
Kennt ihr das, wenn das Gehirn sagt: "Mach weiter, egal was kommt, mach einfach weiter! Und wenn dir Berge vor die Füße geworfen werden, mach einfach weiter!" 

Ich überzeugte die Vermieterin ganz tief Luft zu holen und mit uns dieses Projekt zu starten. Obwohl das schon ein laaaaaanger kampf war! 
Denn wie überzeugt man jemanden, monatelang auf Miete zu verzichten, die Immobilie innen komplett neu zu bauen, mit den Umbauarbeiten in Vorkasse zu gehen und dann auch noch neun Kleinkinder als Nachbarn zu haben?
Aber sie ließ sich darauf ein und die weiteren Besichtigungen mit dem Brandschutz, dem Baurechtsamt und dem dazugezogenen Architekten verliefen ziemlich toll.

Das hört sich jetzt alles sehr fix an, aber all das läuft jetzt schon seit April! 
Die Termine, die Vorlagen, die Bürokratie. Hier fehlt noch was, dort müssen wir noch was einholen, dieses und jenes Amt muss das Objekt begehen, bevor auch nur ein Handwerker auch nur einen Fuß da rein setzen kann. 

Das lief jetzt so nebenher und der Kurs stand im Vordergrund.
Seit Dienstag ist der Kurs offiziell beendet und gestern hatte wir die letzte Begehung mit einem Amtsträger. 
Es fließt so alles ineinander. 
Denn während ich gestern so zwischen Anzug und Krawatten Männern stand und ihnen zuhörte, wie sie über Kindertoiletten und Deckenanhebung unterhielten, passierte dann doch etwas komisches.
Einer der großen Männer kam auf mich zu und erzählte mir, dass die Umbaupläne nun eingereicht wurden und wir jetzt nur noch auf die Baugenehmigung warten. 
Daraufhin meinte gleich ein anderer zu mir, wann wir denn die Eröffnung festsetzen wollen.
Und da stand ich nun.
In der einen Hand das Herzkind und in der anderen Hand die bibeldicken Umbaupläne fürs Herzprojekt. 

Es wird also spannend ;) 


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Mittwoch, 17. April 2013

Es ist Amtlich

Endlich lag mein heiß ersehnter Brief im Briefkasten.
Zwei Monate habe ich darauf gewartet
und nun halte ich es in den Händen!

Meine Pflegeerlaubnis!

Lustigerweise lagen meine Unterlagen seit dem 12.02. bei denen auf dem Schreibtisch und am 27.02. war alles schon genehmigt. 
Aber na gut, was solls?!
Ich flippe deshalb jetzt nicht aus, aber ich musste tatsächlich kurz schlucken 
...
und veratmen :)

Aber jetzt liegt es hier neben mir und das macht mir alles so viel leichter. 

Ich bin so erleichtert <3

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Mittwoch, 3. April 2013

Wenn der Winter nicht weichen will

...dann versinkt die Madame Ahnunglos in tiefen Depressionen...
Nein, so schlimm ist es nicht, aber es macht einen kaputt.
Dann erledigt man nur das wichtigste.
Und geht so früh wie möglich schlafen.
Ja, das war in den letzten Wochen meine Rettung.
Schlaf.
Jedesmal, wenn das Herzkind geschlafen hat, habe ich mich dazu gelegt. 
Das hieß, dass um 20Uhr bei mir Schluss war.
Nun gut, jetzt mal zu den Neuigkeiten!

Mein erstes Tageskind ist eingewöhnt und wir verbringen echt tolle Stunden miteinander!
Die Schule läuft super und ich treffe mich auch privat mit den Mitschülerinnen.
Das Herzkind hat nach zwei langen Monaten ihre Krankheitphase hinter sich gebracht.
Alle Unterlagen und Anträge liegen auf dem richtigen Schreibtisch.
Ich bin versichert, gemeldet, wurde begutachtet, untersucht und geprüft. 
Und meine Arbeitspost kommt schon mit dem Titel "Tagespflegeperson" in meinen Briefkasten geflattert. 
Ja, wir sind FAST angekommen!
Denn das wichtigste, die Pflegeerlaubnis, die fehlt noch...

Der Herzmann war auch für eine Woche zu Hause.
Das hat uns nochmal Kraft gegeben, all das zu überstehen. 

Ostern ist liegt jetzt auch hinter uns und ein wichtiger Geburtstag naht...

Jemand hier wird zwei Jahre alt <3




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Dienstag, 26. Februar 2013

Die Steine auf meinem Weg

Die sind so riesig, wie Berge.
Der Weg in die Selbstständigkeit ist hart und lang.
Und irgendwie an manchen Tagen so unerreichbar.
Jetzt sitze ich schon seit ein par Wochen dran und irgendwie bewege ich mich nur im Kreis.
Dieses wunderbare Land ist besessen von ihrer Bürokratie.
Für ein Dokument brauche ich drei andere  Papiere und um diese zu bekommen vergehen gut und gerne mal zwei Wochen. 
Ich versuche es mir schön zu reden, dass das irgendwo ja doch ein System hat. Deshalb funktioniert das hier auch so gut. Alles hat seine Ordnung und sein Aktenzeichen. Und doch stehe ich vor einem Stapel Papiere, ohne zu wissen, wo ich anfangen soll. 

Und dann ist ja da noch unser Alltag!
Zwei Jahre lang war ich mit dem Herzkind alleine. Klar hatten wir einen Tagesablauf und unseren Rhythmus. Und wir hatten auch mal Termine. Aber das waren eher Ausnahmen.
Nun ist es anders. Ich habe einen Vertrag unterschrieben und an diesen muss ich mich halten.
Und dies fällt mir manchmal schwer. 
Und dem Herzkind auch.
Wir bleiben nicht mehr mal ne halbe Stunde länger im Bett liegen, weil die Nacht so anstrengend war.
Ich lasse den Abwasch nicht mehr Abwasch sein, weil am nächsten Tag wieder alles sauber und aufgeräumt sein muss.
Spontan mal wohin fällt auch aus. 
So ist das Leben, aber daran muss man sich erst wieder gewöhnen...

Jetzt arbeite ich mit Kindern zusammen. Und diese Ticken auch anders als wir.
Wenn ich Husten oder Halsschmerzen habe, dann ignoriere ich das.
Kinder nicht...
Also sagt man alle Termine ab und sitzt in der Kindernotfall Ambulanz, weil das Herzkind plötzlich ein Aua im Ohr hat.
Eine Woche alles absagen und eine Woche lang kein Geld.
Und während das Herzkind krank im Bett liegt stapeln sich bei mir im Hinterkopf die verpassten Termine.
Und dann, wenn es wieder gut ist, packt man soviel es geht in einen Tag. 
Vormittags Schule, Nachmittags das Tageskind eingewöhnen und Abends dann noch der Termin bei der Bank.
Und ich ziehe mein Mädchen mit. 
Sie muss ja mit...
Überall hin.
Und ich weiß, dass es falsch ist.
Aber es muss sein, Gott ja, es muss einfach sein!
Und wenn man dann wieder aufgeholt hat und man sich denkt, es kann nur besser werden, ruft die Mami vom Tageskind an und meldet sich krank.
Und dann sitzt man da, voller Tatendrang, weil es ja endlich weiter gehen kann, aber es geht nicht weiter. 

Und dann ist ja noch das Privatleben, was ja irgendwie ja doch nicht da ist.
Keine rettende Hand vom Herzmann, der einen auffängt.
Keine Umarmung, wenn man am Boden liegt und nicht mehr aufstehen will.
Ein Telefonat am Tag, ein par sms.
Das ist alles, was uns noch an unser Privatleben erinnert.
Man verliert das gegenseitige Verständnis.
Jeder ist schlimmer dran, als der andere.
Keiner hat mehr die Kraft, dem anderen weiter zu Helfen. 
Man kümmert sich um sich selbst, weil man es derzeit einfach nicht besser kann.
Ich verstehe das.
Weil ich es nicht anders kenne.
Aber diese Zeit ist schlimm.
Die schlimmste vielleicht bis jetzt.
Weil wir auf Weggabelungen treffen und die Gefahr unglaublich groß ist, dass wir verschiedene Wege wählen.


Mädels, ganz ehrlich, ich will so oft Aufgeben. 
Und einfach sagen, "Nein, das lohnt sich doch alles nicht!"

Aber ich stehe doch jeden Tag auf und hoffe auf Sonnenschein.
Irgendwo zwischen alldem muss doch irgendwo die Sonne scheinen.
Denn das Beste am Winter ist, dass danach der Sommer kommt.

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Donnerstag, 14. Februar 2013

11 aus 22

Ich wurde gleich zwei mal getaggt, deshalb verbinde ich die zwei jetzt mal zu einem Post ;)
Ich wurde einmal von emiliaunddiedetektive und vlebenundlieben

Hier nochmal die Spielregeln:
- schreibe 11 Dinge über dich
- beantworte die 11 Fragen die dein Tagger gestellt hat
- denke dir selber 11 Fragen aus die du stellen möchtest
- suche dir 11 Blogger aus, die, wenns geht, unter 200 Follower haben, und tagge sie
- erzähle es den glücklichen Bloggern
- zurück taggen ist nicht erlaubt
- setze bitte den Link zu deinem Beitrag unten ins Kommentarfeld

Los gehts!

11 Dinge über mich:

- Ich habe angst davor, die Haustür abzuschließen, weil ich sonst keinen Fluchtweg mehr habe.
- Dafür schließe ich unsere Rumpelkammer ab, weil ich angst hab, dass sich da jemand drin verstecken könnte.
- Ich habe keinen Führerschein
-  Ich habe ungarische Wurzeln.
- Ich glaube an Gott.
- Ich glaube nicht an die Hölle.
- Ich schlafe am liebsten in der stabilen Seitenlage
- Als Kind konnte ich das Wort Kaulquappe nicht aussprechen.
- Ich habe tatsächlich angst vor Zombies und Mutanten
- Ich esse am liebsten alles mit Senf
- Ich bin süchtig nach meinem Smartphone

22 Fragen an Mich: 

1. Wie bist Du zum bloggen gekommen
Eine Freundin hat mich dazu angestiftet ;)

2. Lebt ihr auf dem Land oder in der Stadt
Did soll ne Stadt sein.

3. Wer schmeisst den Haushalt oder packen ihr alle zusammen an?
Ich mach den Haushalt alleine.

4. Wo macht ihr euren nächsten Urlaub?
Wie immer, auf Balkonien...

5. Was macht ihr in euerer Freizeit am liebsten?
Spielplatz und schwimmen

6. Lieblingsbuch?
Mängelexemplar

7. Lieblingsfilm?
puuuh, nein...hab ich nicht...

8. Würdest ihr alles noch mal genauso tun, wie ihr es getan habt? :-)
Ach, naja...

9. Wenn ihr auswandern könntet oder müsstet, wo würdet ihr am liebsten hin?
In den Norden!

10. Dein Lieblingsessen?
Zucchini und Kürbiscremesuppe

11. Dein Lieblingsspruch?
Man sollte seinen Kindern die Chance geben, sich ihr Leben selber zu malen. Wir Eltern sollten nur den Rahmen dazu bilden. 

1.) Die größte Erkenntnis als das Baby da war?
Alle Babyratgeber Lügen!

  2.) Wann findet ihr die Zeit zum Bloggen
Wenn das Mädchen schläft

  3.) Habt ihr neue Hobbys entwickelt?
Nähen, Häkeln, Basteln... ;)

  4.) Ein alter oder junger neuer Papst?
Das ist mir mega egal. Ja, ich glaube an Gott, aber einen Papst brauch ich dazu nicht.

  5.) Fitnesstudio oder DVD?
weder noch

  6.) Winter- oder Sommerurlaub?
Sommerurlaub

  7.) Großstadt oder Land?
Großstadt

  8.) Verliert der Dr. Titel an Bedeutung?
Und wie! Aber was verliert denn heutzutage denn nicht mehr an Bedeutung?

  9.) Land unter oder alles im Lot?
alles im Lot!

10.) Apple oder Microsoft?
Android

11.) Welche wünsche sind noch offen?
So einige...die auch niemals erfüllt werden.

11 Fragen an euch!

Habt ihr ein Haustier?
Euer liebster Monat?
Lieblingsmusik?
Hello Kitty! Böse oder wunderbar?
Wovor habt ihr am meisten Angst?
Seid ihr Smartphone besitzer?
Weihnachtsmuffel oder Fan?
Wie geht es euch?
Sind eure Haare gefärbt?
Habt ihr das Dschungelcamp geschaut?
Papier oder lieber Bildschirm?

Getaggt werden alle, die Lust haben mitzumachen ;)
Ich olle Spielverdärberin...





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Montag, 4. Februar 2013

Große Schritte Richtung Tagesmami

Still ist es hier geworden...
Das liegt aber daran, dass die Madame Ahnungslos unglaublich viel zu tun hat!
Und am Wetter!
Vor allem am Wetter...
Sonne wooooo bist du nur? *heeeeul*
Mal im Ernst, wie zum Teufel motiviert ihr euch an solchen dunklen, regnerischen Tagen überhaupt aufzustehen?
Klar, das Herzkind haut mich jeden Tag aufs neue aus den Federn, aber langsam hat sie auch keine Lust mehr...
Verständlich...
Aber zurück zum Thema!
Der Erste von vier Kursen endet nächste Woche.
An manchen Tagen dachte ich ans aufgeben.
Weil, seien wir mal ehrlich!
Nennt mir bitte einen Job, der noch undankbarer, noch unterbezahlter und noch .... als der Job einer Tagesmutter ist!?

Aber die Kinder!
Gott, die Kinder!
Es reicht nur, wenn ich daran denke und ich bin Feuer und Flamme!
Für den Job, für die Verantwortung und für die Herausforderung! 
Wenn man mit dieser Begeisterung dabei ist und die Kinder an die oberste Oberstelle setzt,dann ist man Perfekt für diesen Job.
Und nach jeder Unterrichtsstunde merke ich, dass es genau mein Weg ist.

Und dies merken auch meine Kursleiterinnen!
Denn letzte Woche habe ich mein erstes potenzielles Tageskind vermittelt bekommen. 
Ein wunderbarer kleiner Junge, der sich ganz toll mit dem Herzkind versteht.
Ja, denn der kleine Mann war mit seiner Mama auch schon bei uns zu Besuch.
Und nach zwei Stunden dauerbeschnuppern haben wir uns für eine Zusammenarbeit entschieden.
Jetzt wird der kleine Herzbube eingewöhnt und auf mich wartet der Papierkram.

Gesundheitszeugnisse von mir und dem Herzmann müssen her. 
Genauso wie erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse.
Und am 13. Februar wird zusammen mit dem Tageselternverein eine vorzeitige Pflegeerlaubnis beantragt.
Puuuuh!!!!
Voraussetzung ist natürlich, dass ich den Kurs zu ende mache...
Jenau, so sieht der Plan für die nächsten Wochen aus.

Achso, wer mich auf Instagram verfolgt, weiß ja, dass ich am Wochenende einen Erste Hilfe Kurs bei Kindern gemacht hab.
Jo, wieder ein Häkchen auf der To Do Liste ;)

Liebste Grüße
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Donnerstag, 24. Januar 2013

Alles Gute zum Geburtstag

...Liebe meines Lebens.

Du kleiner, großer Mann. 
Feierst heute deinen Geburtstag.
So ganz ohne uns, so ganz ohne Familie.
Wir alle denken an dich.
So wie jeden Tag.
Aber heute ein bisschen mehr.
Damit du nicht so alleine bist,
an deinem Ehrentag.



 Auch wenn es manchmal so Aussichtslos scheint
und wir manchmal unsere Zähne an uns ausbeißen.
Heute denken wir nicht mehr daran.
Denn heute zählst nur Du <3 






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Samstag, 19. Januar 2013

Liebe ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt

Es gibt so Gedanken, die denkt man sich manchmal Tage, oder Wochenlang.
Ja, manchmal sogar Monatelang.
Man verwirft diesen dann oft
und holt sie irgendwann, in einer stillen Minute wieder hervor.
Man überlegt hin und her.
Man denkt sich die lustigsten, schönsten oder sogar die schlimmsten Sachen dazu.

Dann, irgendwann, wenn dieser Gedanke dann so groß wird, dass man es laut hinaus schreien muss,
ja dann redet man darüber.
Mit dem Herzmann.
Man fragt ihn, lässt ihn überlegen und man entscheidet sich noch zu warten.
Doch dieser Gedanke bleibt.
Es versteckt sich nur im Hinterkopf und es kommt immer öfters wieder heraus.
Es verbindet sich mit dem Alltag.
Man sieht ihn überall.
Egal ob beim Einkaufen, auf dem Spielplatz oder bei einer anderen Mutter.

Man setzt sich wieder zusammen.
Man spricht.
Und diesmal fordert man eine Entscheidung.
Weil man nicht mehr kann.
Diesen Gedanken nur denken.
Man redet, man streitet, man schweigt.
Und denkt.
Kann man ein zweites Leben so sehr lieben, wie das erste?
Hat man die Kraft dazu, alles doppelt zu nehmen?
Alles nochmal durchzumachen?
Die Nächte, die Zähne, die Schübe, die Schreie, die Abhängigkeit?

Wir sehen uns unser erstes Leben an.
Sie strahlt uns entgegen und sie gibt uns das, was wir brauchen.
Doppelte Liebe, durch jeden Kuss, jede Umarmung und jedes Lachen.
Sie gibt uns so viel Kraft um all das zu schaffen.
Also wieso sollte ein zweites Herzkind das nicht auch können?
Uns all das wieder geben, was wir ihr/ihm bedingungslos schenken?

Wir sitzen am Frühstückstisch und reden.
Machen Rückzieher.
Schweigen.
Werden Lauter.
Wir umarmen uns zu dritt und fragen uns, ob da noch Platz für ein viertes Leben ist.

Und wir sagen leise ja...

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Mittwoch, 16. Januar 2013

Masking Tapes, Smartphonekleider und die Teeparty

Oh je, ich bin in letzter Zeit so müde, dass ich Mittags immer ne Runde mit dem Herzkind mitschlafe.
Das liegt sicher am dunklen, trüben Wetter *schnief*
Da will man morgens gar nicht erst aufstehen...
Ja, diese Monate sind definitiv am schlimmsten! 
Jetzt ärgert uns nämlich auch noch ne angehende Erkältung... *pfui*

Naja, aber heute habe ich mich mal aufgerafft und zeige euch mal ein par Bilder von den letzten Tagen.

Sonntags haben wir den trübendoof Tag genutzt, um unsere Wohnung ein bisschen bunter zu machen.

Gestern durfte sich mein Smartphone neu einkleiden. 
Ja, ich habe Hong Kong für mich entdeckt und werde jetzt öfters von da drüben bestellen.
Auch wenn der Versandt gerne mal ein bisschen länger dauert.

Unsere liebe Nachbarin hat uns heute Apfelpfannkuchen gebacken <3

Da das Herzkind seeehr wenig trinkt und ich mittlerweile echt nicht mehr weiß, wie ich sie dazu bringen kann, mehr zu trinken, haben wir heute mal eine Teeparty gefeiert.
Wir haben ihren runden Tisch in die Küche gestellt und sie durfte den Tisch decken.
Ich habe Tee gekocht und die Waffeln ausgepackt.

Ich habe versucht ihr ein par Lustige "Trinkspiele" zu zeigen, wie zuprosten, gegenseitig die Tasse halten oder nach dem Trinken lustige Grimassen schneiden. 
Ich erhoffe mir davon, dass sie da irgendwie mehr Spaß am Trinken bekommt und so öfters mal nen Schluck nimmt.
Wir werden sehen...



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Donnerstag, 10. Januar 2013

Mein Energiekreis

Erstmal daaaaaanke für die lieben Kommentartesterinnen <3
Jo, es funktioniert :D

Heute war das Herzkind so gar  nicht auf Kita gestimmt :( 
Ich bleibe ja immer erst noch ca ne halbe Stunde bei ihr, bis sie sich eingelebt hat, aber heute wollte sie mich nicht gehen lassen.
Immer wieder sagte sie: "Mama sitzen bleiben!" Aber ich musste ja gehen...
Also habe ich mein Tränenmädchen zurückgelassen und musste mich schweren Herzens auf den Unterricht konzentrieren.
Puuuh, also es gab so Momente, wo ich am liebsten alles abgebrochen hätte. 
Schnell Sachen packen und runter zum Mädchen.
Aber ich blieb und als ich das Herzkind wieder abgeholt hab, meinte die Erzieherin, dass sie gleich wieder aufgehört hatte zu weinen. 
Naja, ob das so stimmt weiß ich nicht.
Aber ich muss es ihr ja glauben. 
*schnief*

Aber darüber wollte ich gar nicht schreiben...
Sondern um meinen Energiekreis.

Was das ist, kann man ganz schnell erklären.
Man hat einen Kreis und diesen Kreis muss man in "Kuchenstücke" aufteilen, wie viel Zeit man am Tag mit was verbringt.
Also ein Kreisdiagramm :)
Das sollte uns heute aufzeigen, wie viel Zeit wir für die Tageskinder hätten, wenn wir welche da hätten.
Das wurde uns aber erst zum Schluss gesagt.
Somit wurden einigen Frauen die Augen geöffnet...
Wo soll denn eine Frau mit zwei Kindern, Haushalt und Privatleben noch aktive Zeit für zusätzliche Kinder herzaubern?
Mit dieser Frage müssen sich jetzt einige Frauen auseinandersetzen. 
Aber ich musste auch erst nachdenken.
Wenn einem das dann vorgeführt wird, wie viel oder eben wenig Zeit man dann im Endeffekt für sich hat, ist schon ein bisschen erschreckend. 
Der größte Teil meiner Zeit geht natürlich fürs Herzkind drauf.
Danach folgt der Haushalt, Sonstige spontane Aktivitäten mit dem Mädchen, Freunde, Pflichtsport (jaaajajaaa!) und dann bleibt halt noch die Zeit, die ich für mich alleine habe, ohne Pflichten und Herzkind
Also wo zwack ich noch was ab, um mich aktiv mit einem fremden Kind zu beschäftigen? 
Natürlich muss meine eigene Freizeit darunter leiden, auch meine Freunde und natürlich auch ein bisschen das Herzkind.
Oh je, das Herzkind?
Eigentlich ist ja die Zeit mit ihr am wichtigsten. Sie füllt ja meinen Tag aus und diese Zeit muss sie sich jetzt mit möglichen anderen Kinden teilen. 
Ich war ein bisschen unsicher und begann wieder einen Tagtraum.
Was wäre denn ich meinen alten Beruf ausüben würde?
Wie viel Zeit hätte ich dann für sie, oder für mich?
Was würde dann alles liegen bleiben oder zu kurz kommen?
Nein, nein, neeeeein. 
Dieses Diagramm bestätigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Am Anfang der Woche war ich mir unsicher und nach dem debakel heute Früh erst recht.
Aber nun bin ich überzeugt davon, dass ich bzw WIR das richtige machen. 


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Mittwoch, 9. Januar 2013

Und so Zeug!



Der erste Schritt ist getan und wir sind jetzt KiTa Schüler!
*juchuuu!*
Das Herzkind macht sich super als großes Mädchen und ich....Naja und ich muss mich noch an die Schulbank gewöhnen.

Als die Dozentin so vor sich hin redete merkte ich irgendwann, das ich vor mindestens einer halben Ewigkeit in einem Tagtraum versunken war.
Hm, also das muss ich dringend ändern! 
Wirklich...

Ach ja, ich wurde jetzt ein par mal gefragt, was das für eine Schule ist, die ich besuche.
Also irgendwann, wenn ich nicht all zu dämlich bin, werde ich mich Tagesmutter schimpfen dürfen ;)


Das Herzkindi musste dann auch die ersten Haare lassen, weil ihr Pony schon fast bis zur Nase hing.
Ja, es ist mir seeeehr schwer gefallen -.-


Ich hoffe euch gefällt das neue Design! Also mir schon ;)
PS.: Wenn die Kommentarfunktion nicht funktioniert, flippe ich aus |>.<
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Montag, 7. Januar 2013

Hallo 2013

Es ist vorbei...
Unser Familienleben ist zu ende und der Herzmann ist vorhin wieder in die Ferne gefahren.

Es kullerten ein par Tränen und es wurde heftig umarmt. Es fühlt sich so schlimm an, dass ich es kaum beschreiben kann.
Sechs Monate werden wir uns nun wieder nur am Wochenende sehen, wenn überhaupt...
Gestern beim zusammenpacken der wichtigen Dinge im Leben fragte ich mich, was uns ein gemeinsamer Mietvertrag oder eine gemeinsame Klingel mit unserem Namen nutzt, wenn wir eh immer getrennt schlafen gehen? Was nützt uns ein gemeinsamer Esstisch, wenn sein Platz immer leer bleibt?
Wenn eine fremde Person mich nach dem Papa vom Herzkind fragt, antworte ich immer, das wir zusamen wohnen und dabei zieht sich mein Herz immer zusammen, weil das ja doch irgendwo eine Lüge ist...
Nun ja...lassen wir das....

Das neue Jahr begann schon recht gut. Ich habe mein erstes Etappenziel schon erreicht, denn Madame Ahnunglos war letzten Freitag mal aus! Ohne Herzkind, denn die musste schlafen und ohne Papa, denn der musste aufpassen.
Ich war mit einer Freundin in einer Disco und es floss Alkohol. Das erste mal seit dem 21. August 2010. 
Am nächsten Tag ging es mir sooo schlecht, aber ich war auch sooo euphorisch! An dem Abend war ich keine Mami, sondern ein junges Mädchen, dass sogar nach ihrem Ausweis gefragt wurde.
Jaaajajaaa, ich bedankte mich beim Türsteher für den Seelenstreichler und verliebte mich für einen Moment in ihn.
Es war unfassbar und es war schön, aber auch gut, dass es schnell vorbei war.
Ich habe mir vorgenommen, einmal im Quartal keine Mama zu sein, mal gucken, wie ich das auch verwirklichen kann. Immerhin brauche ich dazu auch einen Herzmann und wenn er nur zwei Tage in der Woche zu Hause ist, will ich die Zeit dann lieber mit ihm verbringen, statt feiern zu gehen. 

Und dann ist ja noch die Schule.
Nach sieben Jahren drücke ich wieder die Schulbank.
Und das Herzkind wird das erste mal Fremdbetreut.
Und nach fast zwei Jahren habe ich wieder eine Aufgabe, was nichts mit dem Herzkind zu tun hat.
Ja das brauche ich. 
Mal was anderes, mal etwas schaffen.
Am liebsten würde ich wieder arbeiten gehen, aber das kann ich noch nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. 
Und so gehe ich zur Schule.

Die Taschen sind gepackt und alle sind seeeeehr aufgeregt.

Au weia, mein Baby erreicht wieder eine neue Etappe im Leben.
Morgen geht es dann richtig los.
Ich werde berichten ;) 







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Sonntag, 30. Dezember 2012

Tschüss 2012...

Boah...wie schnell ist denn bitte das Jahr vergangen?
Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich mich mit meiner Kitty Kanüle über dieses Jahr unterhielt und wie viele Erwartungen wir doch hatten!
Klar, das Jahr 2011 war seeeehr anstrengend und seien wir mal ganz ehrlich, auch ein bisschen Hoffnungslos. Deshalb freuten wir uns umso mehr auf dieses Jahr.
Nun geht er zu Ende und wir stehen wieder hier und fragen uns, wie das neue Jahr so werden wird!?
Aber blicken wir erst einmal zurück...
Unser einziger Vorsatz für 2012 war eigentlich alles besser zu machen.
Man soll ja klein anfangen *höhöhö* 
Im Januar haben wir unseren geliebten Norden verlassen und blickten in eine ungewisse Zukunft.
Erst ließ uns der Herzmann in Bayern zurück um unser neues Leben im neuen Bundesland aufzubauen. 
Fast ein halbes Jahr lebten wir getrennt voneinander, bis wir wieder unsere eigene Wohnung beziehen konnten. 
Und nun sitzen wir hier, in unserem Wohnzimmer, neben unserem ersten Baum und können es gar nicht glauben, was wir in den letzten Monaten alles geleistet haben. Ach ja...ich empfinde schon ein bisschen Stolz ;)

Das Herzkind war so winzig klein, als wir unseren ersten Sekt gemeinsam als Familie schlürften. Sie hockte fest an Mamas Bauch gebunden bei uns und verstand die Welt noch so gar nicht.
Sie lernte das laufen, das reden und sich selbst kennen.
Mittlerweile erklärt sie uns jeden Tag die Welt neu!
Abends wenn der Papa ihr ein Buch vorliest, muss jede Geschichte nochmal genau unter die Lupe genommen werden.
Herzkind: "Und was das?"
Herzpapa: "Hmmm...ein Pferd!?"
Herzkind: "Genau!...und was daaas?"

Und was ist aus mir geworden?
Tja...vor einem Jahr kannte ich mich selber nicht mehr. Wer war denn die Person vor mir im Spiegel, die mich so fremd anstarrte?
Ich wusste es nicht mehr...
Denn seien wir mal ganz ehrlich, die 18 Monate davor habe ich mein Leben nur dem Herzkind gewidmet. In manchen Momenten wusste ich nicht einmal mehr, ob ich noch am Leben bin!
Grundbedürfnisse wie Nahrung, Flüssigkeit oder Schlaf wurden gaaaaanz nach hinten gestellt. 
Meine Prioritäten waren ganz klar gesteckt. 
Erst das Herzkind, dann lange Zeit nichts, dann wieder das Herzkind, der Herzmann die Katze und irgendwann, wenn noch Zeit und Energie blieb, ich.
So möchte ich das nächste Jahr nicht mehr verbringen.
Denn meine größte Angst im Leben war immer, mich selber zu verlieren und dies geschah in den letzten drei Jahren, ab der Schwangerschaft an. 
Die Person im Spiegel war mir also fremd geworden und ich möchte mich wieder kennenlernen. 
Ich will nicht mehr am ende unserer Familienkette stehen, aber ich will auch niemanden den Platz streitig machen. 
Ich möchte das Herzkind ganz klar an erster Stelle lassen, aber manchmal will ich auch mal an mich denken. Und zwar ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. 
Ich möchte Abends wieder ausgehen und mich als Frau fühlen. 
(jaaajaja, ich habe es 2012 einmal geschafft Abends das Haus zu verlassen!) 
Ich möchte wieder eigene Dinge haben, die nichts mit Kindern oder Familie zu tun haben. 
Ich möchte einfach in manchen Momenten erstmal an mich denken, bevor all die anderen kommen.
Bestes Beispiel ist der Schwedengutschein zu Weihnachten.
Von diesem Gutschein habe ich nichtsnulligernullnullnichts für mich gekauft, obwohl dieser Gutschein ja mir galt. 
Mein erster Gedanke war, was ich alles dem Herzkind davon kaufen könnte!
Diese Gedankenzüge möchte ich steuern können.
Natürlich bleibe ich immer erstmal eine Mami, die bedingungslos an ihr Kind denkt. 
Aber ich möchte lernen erst einmal zu fragen, ob ich vielleicht irgendwas brauche. 
Und wenn nicht, dann kann ich ja immer noch an mein Mädchen denken.

Ich werde immer erst Mama sein, aber ich bin auch eine eingeständige, individuelle Person.
Und ich möchte nicht mehr Abends merken, dass ich über den Tag hinweg keinen Schluck Flüssigkeit zu mir genommen habe.
Ich möchte nicht mehr vor einem Spiegel stehen und die Person darin nicht mehr kennen.
Klar, die Frau, die mich vor der Schwangerschaft anblickte wird nie wieder kommen. Aber wer ist die neue Madame Ahnungslos? 
Und diese Person möchte ich 2013 näher kennenlernen.
Vielleicht ist sie ja auch ganz nett, mal gucken ;)

Also Vorsätze für 2013 sind ganz klar:

Mich neu erfinden
Und die Schule schaffen.

Aber dazu später mehr...

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Samstag, 29. Dezember 2012

Weihnachtsrückblick

Puuuuuh....vorbei...
Wer hätte das gedacht, aber ich ich bin sooo froh, dass die Weihnachtsfeiertage rum sind. 
Die Freude war sooo groß und im Endeffekt hat es mich echt geschafft.
Ich weiß auch gar nicht was genau uns so fertig gemacht hat, aber irgendwas hat uns geschafft ;) 
Das aufgekratzte Herzkind wohl auch, denn heute macht sie das erste mal seit Taaaagen wieder nen Mittagsschlaf. 

Unseren Baum kennt ihr ja schon...
Nach dem Abendessen durfte das Herzkind nochmal ne Runde mit dem Herzmann spazieren gehen.
Die Madame Ahnungslos musste ja noch mit dem Nikolaus die Geschenke rein tragen.
Ja, dieses Jahr kam am 24. Dezember der Nikolaus. Wir wollten sie nicht zusätzlich mit einer weiteren Figur verwirren und da sie den Nikolaus schon kannte, kam der dieses Jahr einfach zweimal.

Die Kinderäuglein wurden ganz groß, als die Wohnzimmertür aufging und der Baum umringt war von Geschenken! 
Da die liebe Familie dem Nikolaus unglaublich viel mitgegeben hat, haben wir die Bescherung auf drei Tage aufgeteilt. So konnte sich das Herzkind jeden Tag auf ein neues Geschenk freuen. 


Die Begeisterung war beim auspacken des Puppenwagens und des Puppenbettes gaaaaanz groß!
Sie durfte bei ihren Freundinnen ja schon probespielen und nun hat sie ihre eigenen Puppensachen. Ach ja, sie war gleich zwei Köpfe größer :)
Im Hintergrund seht ihr noch einen Wutsch, aber dazu gibt es in einem anderen Post mehr. 

Die Katziiiii

Am nächsten Tag gab es gleich morgens eine groooße Überraschung!
Nämlich einen Schminktisch 

 uuuuuuund die Spielküche!
Auh ja, da war die Begeisterung groß!

Am letzten Tag gab es noch einen tragbaren Kindercdplayer, damit Muddi nicht mehr ihren ins Zimmer schleppen muss und einen Lego Zoo!


Also eigentlich habe ich einen Schwedengutschein zum Schoppen bekommen, aber natürlich habe ich das Geld nur fürs Herzkind ausgegeben. 

Damit die Küchenecke nicht so leer aussieht, wurde hier noch ein bisschen rumgepimpt.
Jo, gefällt und paaaasst ;)

Also ich bin überfordert und brauche jetzt erstmal ein par Werktage zum entspannen ;)
Das ist so was mal sage...unglaublich...

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Mittwoch, 26. Dezember 2012

Wir bei Facebook

Wir sind jetzt auch bei Facebook zu bestaunen! Ihr dürft uns gerne liken ;)

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Sonntag, 23. Dezember 2012

Geschenkter Sonntag

Wann durfte ich das letzte mal an einem Sonntag morgen in Ruhe einen Kaffee trinken und eine Zeitung lesen?
Wann durfte ich das letzte mal an einem Sonntag morgen fernsehen und auf der Couch rumlümmeln?
Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht mehr, denn das was sicher irgendwann vor Herzmädchens Geburt.

Aber heute.
Heute am 3. Advent durfte ich all das endlich mal wieder machen.
Unverhofft und überraschend.
Pünktlich wie eine Uhr bloß sein kann, wachte das Herzkind heute früh neben mir auf.
Nach einer ausgiebigen Kuschelrunde fragte ich sie, ob sie aufstehen möchte.
Sie verneinte und wir kuschelten weiter.
Die Zeit verging, der Herzmann schnarchte noch und ich wollte nicht mehr liegen.
Im Gegensatz zum Herzkind.
Sie wollte nicht.
Sie wollte weiter zwischen ihren Kuschelfreunden und unseren Kissen liegen bleiben.
Also ließ ich sie und stand auf.
Ich kochte Kaffee und wartete darauf, dass mein Mädchen meckernd angetrabt kommt und nach Frühstück verlangte.
Aber keiner kam.
Ich setzte mich hin, trank meinen Kaffee, blätterte in alten Zeitschriften rum, die ich schon soooo lange lesen wollte und hatte....Ruhe.
Die erste Zeitung war durchgeblättert und der Kaffee leer.
Also noch eine Tasse und noch eine Zeitschrift.
Natürlich lag Herkindis Frühstück schon bereit.
Wie könnte ich jemals in Ruhe Kaffee trinken, ohne erst an meine Tochter zu denken?
Die zweite Tasse Kaffee wurde leer und immer noch herrschte absolute Ruhe.
Also guckte ich nach.
Und sah einen faulen, schnarchenden Herzmann neben seinem schlafenden, schnarchenden Herzkind liegen.
Moment...schlafen???? Vormittags??? Sonntags???
Ich schlich mich aus dem Zimmer und setzte mich auf unsere Couch.
Okay, alle schlafen...
Ich könnte den Abwasch von gestern wegräumen.
Oder die Wäsche abhängen.
Ich könnte auch das Kinderzimmer aufräumen, ohne das jemand an anderer Stelle wieder was ausräumt.
Ooooooder aber ich lege mich jetzt sofort auf de Couch, schalte die Glotze an und schau, wie die Sonntagsfernsehwelt mittlerweile aussieht.
Also zappte ich so durch die Gegend und fragte mich, ob es leicht übermütig wäre, jetzt meinen Laptop anzzuschalten.
Aber so wie ich mein Schicksal kannte, wusste ich, dass die Schnarchnasen in dem Augenblick, wo ich mich an den Schreibtisch setzen würde, im Wohnzimmer stehen würden.
Aber ich tat es trotzdem und siehe da, alles ruhig!
Es ist Vormittag und ich sitze an meinem Laptop...alleine...in Ruhe...

Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk vom lieben Gott <3

Danke...

Aber da ich diese Gelegenheit auch nutzen möchte, will ich euch mal was zeigen.
Nämlich unseren Baum!

Jaaaaa, wir haben es gewagt.
Aufgeregt waren wir, wie kleine Kinder.
So viele Jahre zusammen und noch nie hatten wir einen eigenen Weihnachtsbaum.

Und nun steht er hier hinter mir und leuchtet in Lila-mint Farben.
Ich kann mich gar nicht satt sehen an unserem perfekten Baum, mit drei Spitzen. 


Auf der rechten Seite mit zu viel Wuchs und leicht schief in der Statur.
Der Herzmann sagt, dass liegt wohl daran, weil unser Baum ein Randbaum war. Also am Rande des Waldes gewachsen ist.

Wie gesagt, einfach Perfekt!



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Dienstag, 18. Dezember 2012

Und bei euch so?

Unser erstes Weihnachtsfest nur zu dritt steht ja jetzt langsam vor der Tür (Oh Gooott, wo ist denn bitte die Zeit geblieben??) und irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich noch nüschts gemacht :(
Mitte November war ich ja schon Feuer und Flamme, was Weihnachten anging, aber ich wollte mich bremsen. Denn keiner mag im November schon geschmückte Fenster sehen!
Also stand ich am ersten Dezember da und merkte plötzlich, dass der Monat bis Weihnachten ja gar keine 30 Tage, sondern nur 24 Tage hat *schockgroßenot!*
Und schon kam ich ins Strudeln. Geschenke für gefühlte 2000 Leute kaufen, Schmücken, Baum kaufen, backen, basteln, Weihnachtsmärkte besuchen, Freunde treffen, Verwandte empfangen und so weiter und so fort....
Und das alles alleine, ohne Herzmann und ohne Auto!
Wisst ihr, früher, also vor dem Herzkind, war mir Weihnachten nicht so wichtig.
Am 24. wurde noch gearbeitet, die Wohnung wurde kaum geschmückt und nen Baum hatten wir sowieso noch nie! Warum auch? Wir haben jedes Jahr bei Verwandten gefeiert und auch gleich dort übernachtet. 
Gebacken haben immer die anderen und die Weihnachtsmärkte wurden immer nur zum (be)trinken aufgesucht. 
Ja, Weihnachten ohne eigene Kinder ist schon was ganz anderes. 
Dieses Jahr ist aber das Herzkind schon groß genug um alles zu verstehen und so sehe ich Weihnachten gleich mit ganz anderen Augen. 
Früher lief die Vorweihnachtszeit eher nebenher an mir vorbei und jetzt ist es schon Alltag geworden.
Jeden Tag versuche ich so weihnachtlich wie möglich zu verpacken. 
Dieses Bild von den perfekten Feiertagen hat sich so in mein Hirn gebrannt, dass ich langsam echt müde werde. 
Müde vom basteln, von den Plätzchen und von all dem Weihnachtskram um uns herum. 

Mittlerweile sind alle Geschenke aufgebaut, verpackt und versteckt. Grußkarten wurden geschrieben und die erste Ladung Plätzchen wurde schon vernichtet.
Elternbesuche sind vorbei.
Der Baum steht in der Garage (der muss auf den Herzmann warten, weil ich den nicht hochtragen kann) Schmuck wurde gekauft und alle Kindergartenauftritte besucht. 

Und trotzdem wird meine Kopfliste nicht weniger...
Jedesmal wenn ich eine Sache abhaken kann, kommen zwei neue Dinge hinzu. 
Und heute ist doch schon der 18. Dezember! Sechs Tage um noch sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
viel zu erledigen!
Letzten Sonntag ist hier dann auch noch das Chaos ausgebrochen.
Abwasserrohr verstopft.
Komplett im ganzen Bad!
Meine Nachbarin kam Vormittags völlig aufgelöst zu mir noch und bat mich, alle Wasserleitungen zu schließen. Bei ihr war die ganze Bude überflutet.
Ich stellte die Waschmaschine aus und war glücklich schon geduscht zu haben.
Der Notdienst kam und Stunden vergingen. 
Meine Wäsche stand in der Maschine, meine Nachbarin weinte und keiner dachte nur ansatzweise an die dritte Adventkerze...
Abends kam dann unser Vermieter und meinte, dass es wohl noch bis Dienstag dauern würde.
Also packte ich Blumentöpfe ins Waschbecken und dreckige Wäsche auf den Klodeckel.
Ich vergesse solche Sachen ziemlich schnell und bevor ich den Wasserhahn öffne, packe ich mir das lieber voll.
Also eigentlich haben wir ja ein Gästeklo, was auch funktionierte. Aber da dort niemalsnie einer hingeht, haben ich das Klo zu einem Geschenkezimmer umgewandelt. Also alle Pakete und vorallem die Spielküche wurde dahin verfrachtet. Sieht und stört ja keinen....


Tja jaaa, Sonntag hab ichs dann bereut...
Nun ja, die dritte Kerze blieb aus und heute sieht die Welt auch gleich ganz anders aus.
Die Leitungen sind frei. Die Maschine läuft und die Geschenke, die ich in einer Nacht und Nebelaktion überall in der Wohnung versteckt habe, liegen wieder im Geschenkeklo.
Noch sechs Tage bis Heilig Abend und ich hab noch soooo viel zu tun.
Ich sollte diese "Perfekte Weihnachten" Idee aus meinem Kopf löschen,
aber ich kann nicht...
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Mittwoch, 5. Dezember 2012

Füchse, Bären, Igel und andere Plätzchen

Heute früh haben wir was ganz tolles gemacht, nämlich gebacken!
Ja, ich backe auch so gerne mal was, aber diesmal war es ja was ganz besonderes.
Denn das Herzkind durfte mitmachen!
Die Vorweihnachtszeit ist mit Kindern wirklich wundervoll.
Es vergeht kein Tag, wo wir nicht was basteln, aufhängen, kaufen oder auf den Weihnachtsmarkt gehen. 
Vom Weihnachtsmuffel zum Weihnachtsfreak!
Oh jaaaaa, uns geht es gut!!! 

Wir dachten uns, wir machen mal was anderes und mischten Lebensmittelfarbe in den Teig.

 Und tadaaaa, rote Elche, Bären, Igel, Eichhörnchen, Herzen und Sternchen

 Blaue Schnecken

 Und grüne Keksteller!

 Mit viel Konfetti, Herzen und Mandelkrokant durfte das Mädchen dekorieren, bis die letzte Küchenecke bunt war.


Ich, als Madame Ahnungslos überzog die Kekstiere mit Schokolade und schleckte heimlich den Schokotopf leer.

 Herr Bison überwachte von Herzmann´s Platz die ganze Backgeschichte. 
Jemand muss ja auf uns aufpassen.
Die Keksteller werden am Wochenende als Dessertschale verwendet. Ja, ich spare am Geschirr und esse es lieber gleich auf ;)


 Jaaaa und dieser Kranz wurde gestern Abend fertig...
Damit der Postbote auch weiß, dass hier Weihnachtsstimmung herrscht!


Tüllülüüü :)





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