Mittwoch, 14. November 2012

Wo ist mein Zuhause?

Ich dachte mir, wir besuchen mal die Familie im Bier und Brezn Land Bayern.
Geplant war es eigentlich nicht, weil ich erst einmal in der neuen Heimat ankommen wollte.
Aber in meiner Welt sollte man ja nichts planen...
Jetzt sind wir hier, weil wir Weihnachten vielleicht nicht können und ich hab mich gefragt, ob ich mein neues Zu hause vermisse!?
Immerhin wohnen wir dort ja erst seit ein par Monaten und bis jetzt habe ich immer ca ein Jahr gebraucht, um mich irgendwo heimisch zu fühlen.
Naja und jaaaaa, ich fühle mich da oben in den Weinbergen wirklich sehr sehr wohl.
Und beim Kofferpacken hab ich die Sehnsucht nach unserer Wohnung schon gespürt.
Ich habe ja ein Kofferpacksytsem und daran wird sich auch strickt gehalten.
Jeder Raum wird akribisch abgelaufen und die Mitnehmsachen eingesammelt.
Und so haben das Herzkind und ich uns von jedem Raum verabschiedet.
Als die Schlüssel dann klickten und die Tür verriegelt war, blutete mir ein bisschen das Herz.
Und das freute mich sehr! 
Vor der Reise waren wir noch auf zwei Laternenumzügen.
Weil wir Freunde mit Kindern haben.
Und diese Menschen sind sesshaft und das tut sooooo gut.
Manchmal will ich noch ausbrechen und manchmal erdrückt es mich ein bisschen.
Aber ich scheine es ja zu mögen ;)

So, ich genieße jetzt noch die Zeit bei der Brezn Familie mütterlicherseits und melde mich bald wieder bei euch <3
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Freitag, 9. November 2012

Insta..ähhhh...shit

Eine meiner lieblingsfreundinnen hat mich dazu genötigt, mich bei Instagram anzumelden.
Erst war ich ja nicht so begeistert von der Idee... Immerhin bin ich schon hier und bei Facebook und das sollte mir eigentlich reichen.
Denkste!
Man fängt an und wird süüüchtig!
Da ich auf Instagram weitaus mehr Fotos posten kann, als hier (Zeit?? Höhöhö!) 
hab ich jetzt ein Widget auf der rechten Seite eingebaut.
Nun könnt ihr euch hier berieseln lassen, wenn euch beim lesen langweilig wird ;)

Schönen Freitag euch allen <3
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Mittwoch, 7. November 2012

Die Zukunft und so

Kennt ihr das?
Euer Leben führt euch auf eine Straße, wo ihr plötzlich vor eine Gabelung steht und nicht weiter kommt.
Mein schnippisches Leben hat dies vor ein par Wochen mit mir gemacht und ich musste mich entscheiden.
Ich stand vor meiner beruflichen Zukunft und ich hatte zwei Möglichkeiten.
Plan A: Im Verkauf bleiben und mein Kind hinten anstellen.
Ja, hinten anstellen. Wenn ich etwas mache, dann zu 100%. So war das bis jetzt immer und ich weiß, dass das Herzkind zurückstecken müsste.
Plan B: Etwas neues Suchen, dass sich mit meiner Familie vereinbaren lässt.
Ich entschied mich für einen neuen Weg und ich schrieb eine Bewerbung. 
Seitenlang. Fragebogen ausfüllen. Gespräche führen und Nächte darüber schlafen.
In solchen Situationen bin ich wie erstarrt.
Ich kann nichts weiter machen, solange mein Weg ungewiss ist.
Deshalb hab ich auch das bloggen gelassen. 
Über das Warten schreiben ist nicht mein Ding.
Lieber halte ich solange die Luft an, bis ich weiß, wie es weiter geht.
Und Vorgestern war es dann soweit.
Um 12.37 Uhr klingelte unser Telefon und die Dame von der Tageselternschule war dran.
"Hallo Madame Ahnungslos, also wenn Sie noch wollen, sind sie ab Januar dabei!" 
Ab Januar bin ich wieder Schülerin und das Herzkind ein Kitakind. 
Und wenn ich meine Ausbildung geschafft hab, kann ich mit meinem Mädchen 100% geben und niemand muss zurückstecken. 
Hallo liebes Leben, wir nehmen dann Plan B.

PS.: Für alle Smartphoner, wir sind jetzt auch bei Instagram zu bewundern ;)
Unter freuleinsnork könnt ihr uns folgen <3
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Donnerstag, 18. Oktober 2012

Neu orientieren

Heute war ein besonderer Tag für uns zwei Mädels.
Ich habe es geheim gehalten, weil ich mir ersteinmal ein eigenes Bild machen wollte, aber nun kann ich es ja laut in die Welt hinaus schreien!
Naja, zumindest einen Teil meines Geheimnisses ;)
Ich habe bis jetzt mein Arbeitsleben im Einzelhandel verbracht. Eine Notlage brachte mich dazu und die Liebe zur Arbeit hielt mich in der Branche.
Doch nun bin ich Mami und die Arbeitszeiten sind nicht unbedingt Familienfreundlich. 
Vorallem nicht, wenn auch der Herzmann keine regelmäßigen Arbeitszeiten hat.
Also wollte ich mich um orientieren. 
Diese Idee kam mir schon recht früh, so kurz nach der Geburt. 
Und mittlerweile ist sie Reif und ich möchte diesen Weg verwirklichen. 
Wie dieser Weg genau aussieht, bleibt noch geheim, weil ich erst etwas veröffentlichen will, wenn es auch 100%ig sicher ist. 
Nun, aber der erste Schritt ist getan und liegt nun hinter uns.
Deshalb war ich die letzten Tage auch so still, weil ich unsicher wurde, ob ich das alles so richtig mache. 
Das Herzkind hatte heute ihren ersten Schnuppertag in einer Kita. 
Puh, wat hab ich mir sorgen gemacht.
Und vorallem die Vorwürfe, die ich mir selber machte!
Schlimm.
Aber alles unbegründet.
1 1/2 Stunden war sie heute dort.
Alleine.
Und sie wollte nicht wieder nach Hause. 
In dieser Zeit habe ich den Weg für unsere vielleicht neue Zukunft geebnet. 
Wie und vorallem OB es weitergeht, ist noch nicht ganz sicher.
Ich muss eine Nacht darüber schlafen und mit dem Herzmann darüber reden. 
Aber eines ist sicher, das Mädchen ist Kitakompitabel ;) 
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Freitag, 12. Oktober 2012

Ein Halloweenbucket für das Mädchen

Erst einmal möchte ich mich für all eure Tipps bei Husten und Schnupfen bedanken.
Danke, danke, danke <3
Uns geht es zwar noch nicht zu einhundert Prozentig wieder gut, aber immerhin schon mal besser. 
So gut, dass wir bei blödem Wetter Vormittags basteln können. 

Wir wurden auf eine Halloween Party eingeladen und dazu braucht das Herzkind auch ein Halloweenbucket.
Und da wir gerne Dinge selber machen, haben wir uns mit Tee und heißer Milch in Herzmädchens Zimmer gesetzt und haben angefangen.

Ein Papierchen in der Mitte falten und ein Kürbisköpfchen drauf malen.

Das doppelt genommene Papier ausschneiden und bewundern.

Beide Seiten mit lustigen Kürbisgesichtern anmalen

Ein Streifen in einer anderen Farbe ausschnibbeln

Mit nem Klebestift, oder wie wir, mit doppelseitigem Klebeband jeweils auf die Rückseite der Kürbisgesichter kleben

Kordel dran und fertich!

Und jetzt ratet mal, wer mit dem Kürbis den ganzen Tag stolz durch die Wohnung gelaufen ist!? ;)

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Meine liebsten lieblingsleser

Fünfzig an der Zahl!
Wär hätte das gedacht? 
Also ich nicht... ;) 
Danke an euch <3
An jeden einzelnen Leser <3
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Mittwoch, 10. Oktober 2012

Schlechte Tage schlechte Nächte

Das Herzkind ist krank. Husten und Schnupfen quälen sie schon seit dem Wochenende. 
Ich habe sie angesteckt. 
Gestern wurde ihr Husten richtig blöd und ich rief alle vier (!) Kinderärzte in unserer Stadt an. 
Für eine Stadt mit knappen 43.000 Einwohnern ein bisschen wenig, aber naja.
Die "nette" Sprechstundenhilfe meinte gleich am Telefon, das wir doch BITTE nicht kommen sollen, weil es eh schon total voll ist. Ich solle ihr Prospan kaufen und wenn es schlimmer wird wieder anrufen.
Also habe ich dem Mädchen den Hustensaft gekauft und ihr gleich noch Unterwegs eine Portion gegeben. 
Mir ist es schon aufgefallen, dass es ihr danach irgendwie nicht so gut ging, aber ich hab das irgendwie ignoriert.
Abends nach dem Abendbrot bekam sie wieder ein Messbecherchen voll Hustensaft und wieder ging es ihr nicht gut.
Diesmal wusste ich aber, dass es von dem Saft kam. Sie lag ganz schlapp auf der Couch und wollte sich am liebsten gar nicht mehr bewegen. 
Also gingen wir ein bisschen früher ins Bett. 
Sie bekam ihre Milch und wurde ganz unruhig. 
Zu unruhig...
Und plötzlich war alles nass.
Ein Rülpser, ein Würgen und das Schlamassel war perfekt.
Erbrochen vom Hustensaft.
Ich versuchte das Dilemma so gut es ging zu beseitigen, immerhin durfte ich nur gaaaaanz wenig Licht anmachen. Das Herzmädchen mag Abends kein Licht mehr. 
Nachdem ich alles notdürftig beseitigen konnte, schlief das Mädchen auch ganz schnell ein.
Ich setzte mich dann noch kurz auf die Couch und hoffte, dass der Tag ganz schnell vergehen würde.

Nachdem ich mich dann neben das Herzkind legte, ging das gehuste los.
Alle paar Minuten und jedesmal wachte sie darauf auf.
Das nervte sie, das nervte mich.
Sie weinte und ich war Ratlos.
Ich gab ihr was zu trinken, half nichts.
Ich legte ihr noch ein Kissen unter den Kopf, half auch nichts.
Nasses Handtuch auf die Heizung, auch blöd. 
Also holte ich wieder das Prospan und tunkte ihren Schnuller in die Flasche. 
Sie fand das ganz schlimm und spuckte den Schnuller auch gleich wieder aus.
Aber ein bisschen Saft landete auch in ihren Haaren, was ich erst am nächsten morgen bemerkte.
Der Schnuller wirkte und wir konnten schlafen.
Kurz...
Bis der Husten wieder kam. 
Diesmal wollte ich ihr aber keinen Hustensaft mehr geben, also holte ich den Honig.
Ein natürlicher Hustenblocker....
Angeblich.
Bei mir hilfts, bei ihr nicht.
Also machte ich ihr eine warme Milch mit Honig 
und endlich war ruhe.
Wir schliefen ein, um 5 Uhr in der Früh.

Um sieben war die Nacht vorbei und der Schock groß.
Da ich Nachts ungern das Licht anmache, musste ich mit dem Hustensaft, Honig und der Milch im Dunkeln hantieren und das Dilemma wurde dann morgens sichtbar.
Nicht nur, dass wir komplett verklebt waren, nein! Der Hustensaft ist irgendwann umgefallen und ausgelaufen. 
Alles ins Bett.
Wunderbar.
Ich wollte weinen, aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
Also sind wir erst einmal aufgestanden und haben uns gesammelt.
Badezimmer.
Alles voll mit Katzentapsern aus dem Katzenklo.
Prima, der Katze ging es auch schlecht....
Erstmal baden gehen.
Um 7 Uhr morgens.
Hasse ich ja wie die Pest. 
Morgens muss man kalt duschen um klar denken zu können und nicht heiß baden.
Aber wir waren krank und voll mit Hustenhonigmilch.
Während das Wasser einlief wischte ich das Bad.
Nach dem Baden gab es ersteinmal Frühstück.
Und nach dem Frühstück, Balkon.
Frische Luft.
Gedanken ordnen.
Dann ging es los,
Matratze schrubben, Bett neubeziehen.
Den Tag neu beginnen.

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Montag, 8. Oktober 2012

Die Wochenend Woche

Juten Tach ihr lieben,
die Woche mit dem Herzmann ist vorbei und wir sind wieder alleine... Oh man, es fiel mir schon sehr schwer, ihn wieder gehen zu lassen. 
Das schlimme ist ja, dass wir ihn diesmal nur alle zwei Wochen sehen werden, weil der Lehrgang soooo weit weg ist. *schnief* 
Naja, aber wir können aus der letzten Woche sehr lange zehren. Denn sie war beinahe perfekt.

Am Montag waren wir auf unserem ersten Kindergeburtstag und es war soooo toll. Mensch, wir müssen dringend mehr Kinder kennenlernen, damit wir noch meeehr Geburtstage feiern können ;)

Dienstag waren wir beim Schweden, shoppen. 
Oh ja, ich liiiiiebe es. Ich könnte mich bei jedem Besuch totkaufen!

Diesmal durften wieder ein par Bilderrahmen mitgehen.

Und zwei so Tellerunterlagen für das Herzkind. Ich weiß gar nicht, wie diese Dinger genau heißen.
Hmmm....

Das Herzkind ist ja jetzt schon zu groß für ihr Hochstuhl. Hat sie selber entschieden... ;) Sie wollte nicht mehr in ihrem Stuhl sitzen bleiben und ist immer auf ihrem Tischchen Rumgeklettert. Das war uns zu gefährlich und überhaupt wollte sie eh dauernd bei uns am Tisch sitzen.
Also hat das Mädchen einen Kinderstuhl gekriegt und sie liiiiiiebt es! 
Sie ist so stolz, dass sie jetzt neben uns sitzen darf und schiebt ihren eigenen Stuhl, nach dem Aufstehen auch immer brav unter den Tisch. Sie ist ja so gut erzogen ;)

Die Beziehung zwischen dem Herzkind und dem Herzmann hat sich auch verändert. Sie ist inniger geworden, irgendwie liebevoller. Nach dem ersten mal Zubettbringen liegt sie Nachts auch lieber bei ihm, als bei mir. Außerdem vertraut sie ihm viel mehr, als vorher.
Man merkt schon sehr, wie der Papa hier fehlt.
Nun ja, aber wir haben die nächsten Wochen viel vor, also bleibt gespannt ;)

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Montag, 1. Oktober 2012

Die vielen ersten male

Ich sitze jetzt hier in meinem warmen Wohnzimmer, während draußen der Herbst wütet. 
Ich gucke aus dem Fenster uns sehe rote Dächer, gelbe Blätter und einen grauen Himmel.
Dieses Wetter macht mich melancholisch und ich denke nach...
Je älter ich werde, desto weniger werden die "ersten male", die man im Leben so erlebt. 
Das merke ich besonders seit ich Mama geworden bin. 
Während das Herzkind fast jeden Tag einen schönen "Erste mal" Moment erlebt, blutet mir das Herz, weil sie schon wieder irgendetwas neues kann, wobei sie mich dann eher weniger braucht.

Der erste Schrei, das erste Lächeln, das erste mal Greifen, die ersten Schritte und die ersten Worte.
Die Momente, wo sie meine Hand los lässt und mir zu verstehen gibt: "Mama, ich kann das jetzt alleine." 

Gestern war so ein "Erste mal Tag". Ich beschloss mit einer neuen Freundin mal abends auszugehen. 
Das erste mal seit der Geburt, dass ich Abends mal weg war. 
Das erste mal, dass Papa das Herzkind ins Bett brachte.
Das erste mal ohne Mama einschlafen.

Ja, es hat alles wunderbar geklappt. Alle beteiligten waren Glücklich und zufrieden. Der Herzmann war stolz, ich war entspannt und das Herzkind wieder ein Stück weit reifer.

Wir haben beschlossen, dass wir das öfters mal so machen werden.
So Urlaub nehmen vom Mamisein. 
Mal für einen Abend keine Windeln in der Handtasche haben.
Mal für ein paar Stunden nur auf sich achten und Erwachsen sein.
(Pfui, dass ich das mal sagen werde!) 

Ach, sie hat gestern noch etwas neues gemacht.
Sie ist nach ihrem Mittagsschlaf alleine aufgestanden und ist zu uns ins Wohnzimmer gelaufen.
Sie stand ganz plötzlich vor der Tür und war über den Müllsack im Flur entsetzt. (War ja auch ein Bähsack) 
Der Herzmann war stolz wie bolle, ich war schockiert.


Wie Mütter nun mal sind... ;) 

Kurzer Nachtrag: Der Herzmann hat seinen Lehrgang erfolgreich beendet und hat jetzt ein par Tage frei, bis der nächste zehn wöchige Lehrgang losgeht. 

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Donnerstag, 27. September 2012

DIY Apfel-Winter-Tee

Puuuuh, vorgestern war es draußen riiiiichtig kalt und nach unserem langen Spaziergang wollten wir unbedingt einen warmen und leckeren Tee trinken. 
Also sind wir mit roten Herbstbäckchen in den Supermarkt gelaufen und wollten einen Tee kaufen.
Zwar gab es in dem Supermarkt leckere Apfelzimtmarzipanorangentee Sorten, aber nach einem Blick auf die Zutatenliste fand ich die Sorten auch gar nicht mehr toll. 
Wir wollten lecker Tee und kein Aromawasser. 

Also sind wir Heim gelaufen und haben uns selber etwas leckeres gezaubert!

Wir haben zwei Superreife Äpfel mit Schale wegen den Vitaminen gaaaaanz klein gerieben.

Den Apfelmus muss dann noch schön ausgedrückt werden, weil wir ja den Saft wollen.
Also musste alles durch einen Sieb gequetscht werden.

 Aus zwei reifen Äpfel haben wir so viel Apfelsaft rausgedrückt.

 Der Apfelsaft wurde dann noch mit kochendem Wasser aufgegossen und für den Teegeschmack durften noch zwei Teebeutel baden gehen.

 Für das Herzkind war hier Schluss, denn für sie war das schon lecker genug.
Aber die liebe Frau Ahnungslos, wollte noch ein bisschen mehr Luxus in ihrem Tee haben.
Also folgten noch eine prise Zimt und ein Löffelchen Vanille Honig.

Den Vanille Honig kann man auch ganz leicht selber machen, wenn man mal keinen Dallmayr in der nähe hat ;) 
Man nehme einen milden Honig und zwei Vanillestangen. Die eine Stange wird ausgeschabt und die andere wird geteilt. Dann kommt alles in den Honig und man lässt es gut durchziehen. 
Leeeeecker *.*

Ja und so gönnten wir uns abends den leckersten Tee auf der Welt <3


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Dienstag, 25. September 2012

Schnulleraffären

Das Herzkind hat eine Leidenschaft für Schnuller.
Wir haben ganz viele und diese liegen überall rum.
Nun ist sie aber schon soooo groß und irgendwie sieht sie mit einem Nulli ganz komisch aus.
Finde ich zumindest...
Sie nicht. Sie mag das so.
Es ist eine blöde Angewohnheit, die ich ihr, im wahrsten Sinne, in die Wiege gelegt hab.
Doch wie kann ich ihr den Nucki entwöhnen, ohne ihr etwas ganz wichtiges zu nehmen?
Ich habe mir einen Anti Nucki Plan überlegt und diesen versuche ich jetzt durchzuziehen!


Wie oben schon erwähnt, möchte ich ihr ungern etwas nehmen, was sie so gerne mag.
Ich meine, wir haben ja alle "schlechte Angewohnheiten" und wie "schlecht" ist denn so eine Sauggewohnheit? 
Neugeborene und Babys haben einen natürlichen Sauginstinkt, was sie schon im Mutterleib ausleben. Dieses Bedürfnis nimmt mit dem Alter tätig ab und ab ca einem Jahr, ist dieser Reflex verschwunden. 
An dem Nulli zu saugen ist dann nur noch eine Angewohnheit. 
Sie beruhigt sich dadurch, entspannt, schläft...
Also will ich ihr ihren Schnuller nicht ganz nehmen.
Schon allein, weil ich das nicht mit meiner Erziehungsmethode vereinbaren könnte.
Also darf der Nucki über Nacht bzw zum Schlafen bleiben. 

Um ihr den Schnuller über den Tag "abzugewöhnen" binde ich sie da voll mit ein.
Statt ihr das Teil aus dem Mund zu reißen, frage ich sie lieber ob sie ihn mir geben möchte. 
Wenn sie mal nein sagt, darf sie den behalten. Ich erkläre ihr auch, dass sie den Nulli nicht braucht, weil weder ich noch die Katze einen haben. Und das sieht sie dann auch oft ein. 
Wir machen das jetzt schon eine ganze Weile und es klappt super. Der Schnuller verschwindet immer mehr ins Schlafzimmer. Sie holt sich den auch nicht mehr, was ich schon sehr erstaunlich finde. 
Ich bilde mir ein, dass sie es von sich aus kapiert hat, dass sie den Tagsüber nicht mehr braucht.
Der Gedanke fühlt sich ganz gut an :)

Ja und Nachts...das bleibt wie immer ihr überlassen. Ich möchte, dass sie das letzte Stück Babysein von sich aus abgibt. Sie soll sich dazu entscheiden, egal ob es noch 2 oder 5 Jahre dauert. 
Ja, so sieht der Nuckiplan aus :)

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Donnerstag, 20. September 2012

Der Gedanke an ein zweites Baby

Heute Vormittag hat mir eine Freundin erzählt, dass sie vielleicht Schwanger ist. Sie wollte ein bisschen Beistand und vor allem Tipps haben. 
Also habe ich mein Mami Buch rausgekramt und mein Mutterpass gesucht.
Bepackt mit alten Erinnerungen habe ich mich an den Frühstückstisch gesetzt und hab angefangen zu Blättern. 

Ich habe ihr ihre Schwangerschaftswoche ausgerechnet und erzählt, wie das Wunder in ihr derzeit Aussehen würde. 
Neben meinem Kaffee und dem mampfenden Herzkind las ich mich wieder in meine Schwangerschaft hinein. 
Ich war in der 5. ssw, als ich positiv getestet habe. Es war ein Samstag und ich war auf Arbeit. Eigentlich war es eher lustig gemeint, so ein bisschen Spaß am Nachmittag. Und plötzlich waren es zwei Striche. Und beim zweiten Test auch... 
Ich war Schwanger und so voller Kind.

Ich trank also meinen geliebten, starken Kaffee und blätterte weiter.
Weiter zu dem Kapitel mit den Schwangerschaftsbeschwerden.
Übelkeit, Erbrechen, Pickel, Stimmungsschwankungen, Verstopfung, Gelüste.
All der ganze negative Kram, was mich damals soooo belastet hat.
Und ich musste lächeln.
Ich durchblätterte das gesamte Buch und zeigte dem Herzkind die schönen Bilder in dem Buch. 
Ich zeigte ihr die Ultraschallbilder, ich las ihr ihre Daten vor, ihre Gewichte in den Schwangerschaftswochen und ich sah mir mein Kind jetzt an.
Fast 18 Monate alt, so groß und so hübsch. Ein Bündel voller Persönlichkeit und voller Liebe. Sie war irgendwann mal so klein wie ein Apfelkern.
So klein, wie das eventuelle Wunder im Bauch meiner Freundin.

In diesem Moment habe ich mich irgendwie leer gefühlt. Der Bauch ist flach und nichts wölbt sich nach außen. Keine Bewegungen, keine Tritte, kein Leben. 

Und plötzlich begann ich nachzudenken.
Möchte ich noch ein Baby haben?
Möchte ich nochmal Mutter werden?
Die gesamte Schwangerschaft nochmal durchleben, mit all ihren Höhen und tiefen Tiefen?
Möchte ich nochmal nächtelang wach bleiben, verrückt werden, heulen und verzweifeln? 
Möchte ich wieder meinen Körper für ein anderes Lebewesen hergeben? Monate,vielleicht sogar Jahre lang wieder nur für ein Bündel Mensch leben?
Und was ist mit dem Herzmädchen?
Wird das zweite Wunderkind genauso toll, wie mein Mädchen?
Werde ich beide gleich stark lieben können?
Und die Zeit? Werde ich beiden gleich Gerecht?
Möchte ich wirklich ein zweites Baby oder einfach nur nochmal Schwanger werden?

Ich war gerne Schwanger.
Und ich mochte die meißte Zeit meinen Babybauch.
Und ich mochte das Leben in mir.

Ich habe das Buch und meinen Mutterpass wieder in das Bücherregal geräumt.
Ich habe mir mein Kind gepackt und bin mit ihr in ihr Zimmer gegangen.
Ich sah sie mir an und drückte ihr einen dicken, fetten super Schmatzer auf die Backe.
Ob ich jetzt noch ein Baby möchte, weiß ich nicht so genau.
Und solange ich mir nicht zu hundert Prozent sicher bin, bleibt das Herzkind mein einziges Bauchwunder. 


Und erstmal ist das auch gut so....
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Donnerstag, 13. September 2012

Gummistiefeltag

Der Herbst ist da und was braucht ein Herzmädchen bei so einer Jahreszeit?
Genau, Gummistiefel.
Ihre Füßchen sind ja in den letzten zwei Monaten mega viel gewachsen und hat eine Größe komplett ausgelassen. 
Unser Glück, wie es sich im Schuhladen herausstellte. 

  Denn die hatten die erst ab Größe 21 da und diese auch nur in drei Ausführungen *schnief*
Rosa, ein hässlich buntes Paar und ihre quietschigen quietsch gelben Stiefel. 

Ich hab ihr die auch gleich angezogen und sie war Stolz wie Oskar ^^
Die Gummistiefel sind innen schön gefüttert und fühlen sich insgesamt schon sehr stabil an. Was ist bei dem Preis von 25 Ocken auch erwarten kann, oder!? 
Kommt es nur mir so vor, oder wird tatsächlich immer alles noch teurer?

Naja, egal. Wir brauchen ja welche...
Und eine Pfütze haben wir auch noch gefunden ;) 
Eine einzige...


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Mittwoch, 12. September 2012

Herbstnachmittag

An solchen Nachmittagen wie gestern kann man eigentlich nur raus gehen. Es war mittelkühl, mittelwindig und richtig schön herbstlich. 
Also sind wir zu unserem momentanen Lieblingsspielplatz gelaufen und haben dort unseren Nachmittag verbracht. 

 
Das Herzkind ist jetzt 17 Monate alt und sie kommt mir sooooo groß vor! Ich vermesse sich einmal im Monat und seit wir hier wohnen ist sie ganze vier Zentimeter gewachsen! Ist das nicht unglaublich? Sie trägt auch mittlerweile Schuhgröße 21, im Juli war sie bei knapp 19. Auf der einen Seite macht es mich sehr traurig, dass sie so schnell wächst und auf der anderen Seite merkt man jeden Tag ihre unglaubliche Persönlichkeit, die sie Ausstrahlt. Sie hat ihren eigenen Kopf, ihre Vorlieben, einfach ihren Charakter und das macht mich soooo stolz. 
Man denkt es kaum, aber ich liebe sie jeden Tag noch ein bisschen mehr.

Die Bäume schütteln sich und es fallen Herzen runter. 
Unsere Sandeimer sind schon voll mit Kastanien. Eigentlich sind die zum Basteln gedacht, aber irgendwie hab ich noch keine Idee.
Wisst ihr zufällig, was wir aus gefühlten 1000 Kastanien basteln könnten?

Ding Dong! Ihr neues Hobby. Irgendwo dran hängen und sich hin und her schwingen. 

Ja, der Herbst ist da und wir freuen uns drauf. Gestern haben wir dem Herzkind ihre ersten Gummistiefel gekauft, die wir heute gleich ausprobieren werden. Leider ist hier alles trocken, also wird das nichts mit dem Pfützenhüpfen... Naja, wir stellen uns die einfach vor ;)

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Dienstag, 11. September 2012

Urlaub vom Internet

Ja, diese Auszeit habe ich mir jetzt mal gegönnt. Nach all den Wochen Stress, hat mich sogar mein Laptop genervt. Ich musste mich wirklich jedesmal dazu zwingen mal meine Mails zu checken. Also dachte ich mir: "Hey, mach mal pause!" Also habe ich mein Lapi weggepackt und war wirklich nuuuuur ganz selten bei Facebook mit meinem Smartphone online. 
Und es hat so guuuuuut getan. 
Der ganze Stress, das nun mal auch das Internet ausstrahlt, konnte ich einfach ausschalten und mein Reallife genießen. 
Und ich muss ehrlich sagen, dass man es hier in der neuen Heimat auch wirklich gut kann.
Bis jetzt kannte ich ja nur den "deutschen Sommer". Fünf Tage Regen in der Woche und zwei Tage Sonnenschein. Das ist so der Standard hier im Lande. Aber nicht in der wärmsten Region Deutschlands! Wir wohnen jetzt knappe 2,5 Monate hier und ich kann an einer (!) Hand die Regentage abzählen. Also riiiichtig Sommer! Wir waren jeden Tag unterwegs. Freibad, Wasserspielplatz, Eis essen, die Parks unsicher machen und viiiiel, viel sonnen. 
Ich war als Kind das letzte mal so braun, wie dieses Jahr. 
Und ich muss eines sagen, mir geht es richtig gut. Jetzt nicht nur erst seit ein par Tagen, sondern schon seit Wochen. Ich habe viel mehr Energie und das merkt man auch am Herzkind. Sie ist so lebendig und so voller Lebensfreude! Endlich habe ich ihr gegenüber kein schlechtes Gewissen mehr. 
Ja uns geht es gut. 
Und ich bin bereit meinen Interneturlaub zu beenden. 
Ich bin wieder da und mein Blog darf wieder leben ;)


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Dienstag, 14. August 2012

Die Babydiät


Mein Herzkind hat sich seit ein par Wochen selbst auf Diät gesetzt und das nervt :/
Wir kochen und essen wirklich seeeehr gerne und bis jetzt war das Mädchen genauso drauf.
Es ist sicherlich nur eine Phase und die vergeht ja auch, aber ich mag diese Phase nicht!

Das einzige, was sie noch isst, sind Gemüsereis mit Joghurt und Spinat. Und das sieben Tage die Woche...Sie Frühstückt nichts und Abends bin ich froh, wenn ich ihr mal ne Tomate schmackhaft machen kann. 
Ganz ehrlich, wenn ich nochmal den Duft von Spinat rieche breche ich in den Topf! 

Jetzt musste mal was neues her und ich hab ein bisschen Rumgesucht. 
Auf einigen Blogs ist ein Nudel-Würstchen Gericht ganz großes Thema und das wollten wir heute mal testen. 
Ich habe also ungekochte Nudeln in Würstchenscheiben gestochen und die dann so gekocht. Als Soße hab ich nur passierte Tomaten mit Tomatenstückchen und Paprika gemischt. Reicht! 

Der ganze Spaß sah dann so aus!
Ich hab ihr die Nudeln in einem extra großen Teller serviert und hab das Besteck mal weggelassen.
Erst war sie mega skeptisch und fand das ganze nicht so pralle.
Aber als ich ihr gezeigt hab, dass sie mit den Händen rummantschen kann, fing sie irgendwann doch an zu spielen.

Sie hat wirklich rumgesaut, wie ne ganz Große! Aber sie hat nach einer Dreiviertelstunde mantschen, den Teller leer gehabt. 
Ich bin wirklich erleichtert, dass sie mal was anderes gegessen hat und das sie dabei auch noch ihren Spaß hatte.
Jetzt liegt sie mit vollem Bauch in ihrem Bettchen und hält ein Mittagsschläfchen^^ 
Und Mama geht jetzt putzen ;)
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Mittwoch, 8. August 2012

Grüsse von Daheim


Heute lag ein gelber Brief in meinem Briefkasten...


In diesem Briefumschlag lagen 30 Sticker, mit einer gelben Schleife drum und mit einer Botschaft.
Einer,meiner Meinung nach, sehr wichtigen Botschaft.

Vor ein par Tagen habe ich eine neue Facebook Gruppe entdeckt, die ich auf Anhieb toll fand.
Grüsse von Daheim, so heißt die Initiativen einiger Soldatenfrauen, die mal was ganz neues erschaffen haben.
Sie verkaufen Aufkleber, die man verteilen soll...überall. 
Doch diese Aufkleber sind nicht so, wie die herkömmlichen, die man sonst so kennt.
Kein Flecktarn, kein Soldat von hinten, der Wehmütig in die Abendsonne schaut und auf Anerkennung hofft. *würg* 
Nichts, aber wirklich nichts, erinnert beim ersten hinsehen an die Bundeswehr, oder an einen Auslandseinsatz. 
Und das ist das tolle an den Aufklebern und den Postkarten, die es bald zu kaufen gibt.
Man muss sich den gesamten Text durchlesen, darüber nachdenken und sich sein Urteil darüber bilden.
Der Betrachter hat also keine Chance gleich abzuwinken, so nach dem Mott: "Och nö, Bund, watn kack!" 

So sehen die einzelnen Aufkleber aus. Sie sind sehr schlicht gehalten und trotzdem erkennt man auf dem zweiten, oder dritten Blick, das Wort "Soldat" und "Soldaten". 

Ich bin nicht so der Fan von Frauen, die sich an ihren Soldatenmännern aufgeilen. Die überall bekannt geben müssen, was ihr Mann für nen tollen, wichtigen, unglaublich supertollomollo Job er doch hat.
Es gibt schon einige Stickeraktionen, mit gelben Schleifen, Waffen, Afghanistan Sonnenuntergängen (das ist wohl ziemlich melodramatisch), die ich aber alle ziemlich...naja...typisch finde. 
Deshalb gefallen mir diese Aufkleber besonders sehr. Eben weil es diese ganzen Klischees nicht erfüllt. 
*thumps up*

Also werde ich mir die Dinger in die Tasche packen und sie in die Welt hinaus tragen!


Tja und einen netten Brief gab es auch noch dazu ;)


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Make up und so Zeug

Vor meiner Schwangerschaft, habe ich mich ziemlich viel mit Schminke und so Zeug beschäftigt.
Das lag nicht nur an meinem Job, sondern auch an der Lust mich zu schminken.

Mittlerweile hat sich meine Sammlung auf das nötigste reduziert und das wollte ich nun ändern.
Ich habe mich wieder neu Eingedeckt und dies zeig ich euch jetzt!


Erstmal gab es wieder neue Pinsel! Ich hantiere zur Zeit mit zwei schon ziemlich ausgelutschten Dingern rum, also war diese Anschaffung bitter nötig.
20 verschiedene Pinsel stecken in der ziemlich ekelhaft riechenden Tasche ;)


Von Fräulein 38 hab ich mir auch noch eine Farbpalette gegönnt.
Auf dem Foto sehen die Farben ziemlich doof aus, aber in echt sind sie schön kräftig!
In der Palette befinden sind 60 Lidschatten, 12 Smoky und sechs Rouge Farben. 


Für die Lippen gibt es noch ein bisschen Farbe. Sie ist sehr dezent und fühlt sich ganz gut an.
Außerdem riecht es soooo gut nach schwarzer Johannisbeere^^ 

So und zum Schluss noch das Photo Finish von catrice. 
Ich benutze eigentlich kein flüssig Make Up, aber der hier hat mich sofort überzeugt.
Es deckt mega gut, mattiert und man sieht nicht, dass man flüssig Make up trägt.

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Dienstag, 7. August 2012

Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Tablettchen her

Ich war heute beim Arzt.
Wegen Herzstechen und Lungendruck.
Seit Sonntag kriege ich sehr schwer Luft und beim Atmen tut mir mein Herz weh, also dachte ich, besuchen wir mal einen Doktor.
Ich bekam einen EKG und einen Lungenfunktionstest.
Das Herz schlägt einen Tick zu schnell, aber die Lunge ist okay.
Doch warum schlägt es denn so fix?
Der Arzt stellte Fragen und ich Antwortete.
Haben sie viel Stress?
Kommt drauf an was Sie unter Stress verstehen.
Haben sie einen ruhigen Schlaf?
Was ist Schlaf?
Wie geht es Ihnen sonst so?
.
.
.
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass die letzten Jahre schon ziemlich Turbulent waren.
Man kam nicht zur Ruhe, nie...
Die Umzüge, die Ortswechsel, die Arbeit, die Bundeswehr.
Alles zusammen ergeben einen Riesen Haufen Mist, was sich in einem Ansammelt und nicht mehr raus kann. 
Ich habe nicht sonderlich mehr Stress, als andere Mütter, oder Soldatenfrauen.
Aber wenn man nie zur Ruhe kommen kann, weil man irgendwie nie weiß, was morgen ist, dann wird jede Kleinigkeit zu einem Riesen Problem.
Kriegt er die Stelle?
Wo ziehen wir hin?
Wie soll es weitergehen?
Kriegen wir die Wohnung?
Wie schaut das finanzielle aus?
Fühle ich mich hier wohl?

Und plötzlich fällt ein Salzstreuer um und man beginnt zu weinen.
Ein Handtuch was nicht richtig hängt und man muss schreien.

Kleinigkeiten, die das Fass zum überlaufen bringen.

Ich habe es bemerkt, schon vor vielen Monaten...die Überforderung mit diesem Leben.
Aber wer gesteht sich das schon gerne ein?
Ich nicht...
Ich will stark sein und dann ist man ja noch Mutter...
Für das liebe Kind da sein.
Mit ihr spielen und lachen, obwohl man eigentlich weinen will.

Deshalb schlägt mein Herz zu schnell.
Weil ich niemals nie zur Ruhe komme.
Auch Nachts nicht, wenn alle schlafen.
Denn dann liege ich wach und denke nach und kriege Panik.

Schlafstörungen, Nervosität, getrübte Stimmung.
Herzschmerz

"Sie wissen, dass Sie nicht verrückt sind!" 

Jetzt nehme ich Tabletten. 
Zwei Wochen dauert es, bis sich der Körper darauf eingestellt hat.

Und dann wird alles wieder Gut

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Montag, 6. August 2012

Wenn die Pflicht ruft...


Wenn die Pflicht ruft, muss sogar das Liebste auf Welt zurückgelassen werden....
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Sonntag, 5. August 2012

Ich packe meine Koffer und nehme mit...

drei Feldanzüge, einen Feldparker, vier Handtücher und einen Seesack voller Wehmut.

Nun ist es soweit und der liebe Herzmann packt seine Sachen.


Sechs Wochen Lehrgang für irgendwas, irgendwo in Deutschland.

Wir haben ja eigentlich einen Waschplan
Montag bis Freitag läuft jeden Tag eine Waschmaschine, damit wir am Wochenende unsere Waschruhe haben.
Aber nicht wenn Deutschland ruft.
Denn dann fängt Freitag Mittag erst der Spaß an.

Und so hängt unser Dachboden voll mit Grün und mein Herz tut weh.

Sechs Wochen...


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Freitag, 3. August 2012

Es geht wieder ;)

Man kann und darf wieder kommentieren ;) 
Ist jetzt ein Pop up geworden^^
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Donnerstag, 2. August 2012

Und schon wieder...

ist meine Kommentarfunktion hin -.- 
Immer dann, wenn ich mein Layout ändern will. *schnief*
Morgen guck ich mal, woran das liegt.
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Eine Ära endet, oder: Die Kuh stillt jetzt mein Baby

Ich kann mich noch wage an meine Aufregung erinnern, die ich damals hatte, als man den ganzen Tag nur über diese amerikanische Frau berichtete, die ihren drei Jährigen Sohn stillte. 
Pfui, wat war ich sauer und aufgeregt!!!
Aber nicht über die Frau, oder die Tatsache, dass sie noch stillte, nein... Eher über die Leute, die sie in der Luft zerreißen mussten. 

Erinnern wir und nochmal zurück: Eine amerikanische zierte das Titelbild der Time Magazins, indem sie auf dem Foto ihren drei Jahre alten Sohn stillte.
Die Welt schrie auf!
"Pfui, sie ist pervers!"
"Der arme Junge wird total misshandelt"
"Sie nötigt ihn dazu, er will das sicher gar nicht mehr..."
bla bla bla

Denken wir doch mal einen Meter weiter.
Ich bin eine erwachsene Frau von 24 Jahren. 
Ich trinke gerne Kaffee mit Milch, backe gerne mit Milch, oder esse gerne mal ne Schüssel Müsli.
Joghurt, Quark, Käse. Der ganze Kühlschrank ist voll mit dem Mist. 
Die Milch aus diesen Produkten kommt von der Kuh. 
Diese Kuh gibt, wie die Frau auch, nur Milch, wenn sie ein Junges gekriegt hat. 
Das Kalb wird der Mutterkuh also einen Tag nach der Geburt entrissen, um ihre MUTTERMILCH abzupumpen und diese dann zu verkaufen!
OH...MEIN...GOTT...

Fassen wir mal zusammen:
Die Gesellschaft beschimpft einen Frau, die ihrer Natur folgt und ihr Kind, bis zu seinem natürlichen Stillalter stillt und trinkt nebenbei einen MUTTERMILCH Macchiato!
Ergo, ergo: Die Gesellschaft wird also bis ins hohe Alter von der Kuh gestillt. 
*Thumps up für die Realität*

(Ich möchte noch hinzufügen, dass der Mensch die einzige Spezies auf diesem Planeten ist, dass nach seinem natürlichen Abstillalter noch Muttermilch von einem anderen Lebenwesen trinkt)

Mehr Informationen zu dem Thema "Milch" findet ihr übrigens hier: Peta und die Milchlüge

Soviel dazu...


Meine kleines Herzmädchen hatte ja die Wahl. Sie durfte bestimmen, wann,wie und wo, gestillt oder eben abgestillt wird. Wir wollten ihr die Entscheidung überlassen, wann sie soweit ist, sie von mir bzw meiner Brust zu lösen. 
Der schleichende Prozess des Abstillens begann schon eine Nacht nach ihrem Geburtstag.
Wir gingen ins Bett, ich stillte sie ganz normal und legte sie dann auf ihre Seite des Bettes. 
Wir gingen auch schlafen...und wachten früh morgens mit einem Schrecken auf.
Sie hatte durchgeschlafen, das erste mal so richtig von Abends bis morgens.
Sie hatte Nachts also keinen Hunger mehr.
Und so ging das die ganzen Nächte durch. Wir konnten schlafen, denn sie wollte Nachts keine Milch mehr trinken. 
Es war komisch für mich, dieses Ritual, was seit ihrer Geburt bestand einfach so aufzugeben, aber es war ja ihre Entscheidung.

Wir stillten Tagsüber noch zwei bis Drei mal, je nach Lust und Laune. 
Sie war ungefähr 13 Monate alt, als das stillen Tagsüber immer weniger wurde. Sie verlangte nicht mehr nach der Brust, sondern eher nach ihrer Wasserflasche, oder fester Nahrung. 
Ich machte mir sorgen, weil meine Produktion auch schlagartig zurück ging. 
Ich holte mir Rat aus einer Langzeitstiller Gruppe bei Facebook und kontaktierte eine Stillberaterin.
Doch beide Parteien konnten mir nur eines Raten: Anlegen und Abwarten.
Ich versuchte es also, zu den Zeiten, wo ich merkte, sie brauchte eine Pause, sie anzulegen.
Aber sie wollte nicht...
Das ganze ging ins kuscheln über.

Mit ca 14 Monaten merkte ich dann, dass ich Abends zum Einschlafstillen keinen Milcheinschuss mehr bekam. Das lag nicht an meiner Brust, sondern an dem Herzkind. 
Meine Brust wurde zum Schnullerersatz.
Sie saugte nicht mehr, sondern nuckelte sich in den Schlaf.
Ich war entsetzt und traurig.
Was war hier los?
Soll das denn schon gewesen sein?
Hat mein Herzkind ihr natürliches Stillalter erreicht, oder macht sie nur einen Stillstreik?
Ich holte mir wieder Rat von einer Stillberaterin, aber sie meinte wieder nur, dass ich auf mein Kind und meine Gefühle vertrauen sollte.
Ich fand mich damit ab, dass ich nur noch ein Schnullerersatz war.

Meine Muttermilch versiegte.

Es war okay so. Ich hielt mich an dem Gedanken fest, dass ich immer noch Strockenstillen konnte.
(Also statt Milch zu spenden, das Kind einfach nuckeln lassen)

Es war die zweite Nacht in unserer neuen Wohnung. 
Wir lagen in unserem Rudelbett und ich wollte sie zum Trockeneinschalfstillen anlegen.
Doch sie verweigerte die Brust komplett. 
Sie wollte nicht mehr.
Sie drehte sich weg und legte sich auf ihre Bettseite rüber.
Ich war ziemlich perplex und legte mich einfach zu ihr, bis sie von alleine einschlief.
Sie schlief...von alleine...

Es ist bewundernswert, wozu Kleinkinder in der Lage sind. 
Nicht nur, dass sie sich an diesem Abend von sich aus, selbst abstillte, nein, sie schlief auch auch ganz alleine ein. 
Das erste mal ever! Sie kannte es vorher ja nicht. Bis Dato war ich immer bzw meine Brust da, um sie entweder in den Schlaf zu schaukeln, oder eben sie in den Schlaf zu stillen. 
Und ab da an konnte sie es, weil sie dazu bereit war.

Wir mussten ihr das nicht, mit meiner Meinung nach völlig Idiotischen Lernspielchen, wie schreien lassen beibringen. 
Sie selbst hat sich dazu entschlossen, dass sie ab dem Tag selber einschlafen möchte. 

Es war tatsächlich ein Meilensprung in ihrer persönlichen Entwicklung, den sie selbst Steuern durfte.

Das ist also mein Beweis dafür das meine "Hippie Erziehung" oder attachment-parenting bei uns funktioniert :)

Nachtrag: Bevor ich böse Nachrichten kriege, das Herzkind trinkt Abends gerne mal eine warme, Laktosefreie KUHmilch ;)



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Dienstag, 31. Juli 2012

Vier Wändefront

Ich glaube, ich bin nun endlich bereit, ein par Bilder unserer neuen Wohnung zu zeigen. 
Die letzten Tage hatte ich irgendwie doch noch nicht so die Muse, irgendwas zu bloggen. Das lag auch daran, weil ich mich erst irgendwo komplett fühlen muss und das wird jetzt langsam immer mehr der Fall. 
Unsere Wohnung bekommt immer mehr Seele
immer mehr Charakter. 

Unsere Küche ist unser Blickfang in der Wohnung. Ersteinmal ist ist seeeehr grün, genau so wie ich sie gerne haben wollte. ;) Ich mach die Tage noch bessere Fotos, aber heute Vormittag war die Küchen leider mega unordentlich!
Die Töpfe sind übrigens Gewürzhalter. Da wir nichts hübsches gefunden haben, mussten wir uns was einfallen lassen. Also haben wir eine Metallstange an die Wand gebohrt, Metalltöpfe gekauft und diese mit Paketschnur befestigt. (Auf dem Kassezettel stand statt Paketschnur Rießenkneul, fand ich sehr passend)

Salz und Pfefferstreuer ;) I like * 

Das Herzmädchenzimmer lag mir besonders am Herzen. Ich wollte, dass sie sich dort mega wohl fühlt und ich hoffe mal, dass mir das gelungen ist.

Wir haben ihr eine kleine Kuschellesespielausruhhöhle gebaut. 
Auf dem Boden liegen Decken, Kissen und Kuscheltiere. Man kann sich da also mega toll einkuscheln und Bücher gucken. Was sie übrigens am liebsten dort macht.

Übrigens haben wir die meisten Dinge aus unserer Wohnung tatsächlich aus dem Schwedenhaus. 
Irgendwie passt es zu uns...


Ich muss,wie schon gesagt, erst noch meinen Rhythmus finden. Bis jetzt versuche ich mich hier krampfhaft wohl zu fühlen, was aber der falsche weg ist. Immerhin bin ich auch erst einen Monat hier und das heimische Gefühl braucht sicher noch ne ganze Weile...
Aber ich gebe mir mühe, mich ein bisschen zu entspannen.
Die Wohnung ansich ist ein Traum, nur das Gefühl fehlt halt noch.

Ach ja, ab nächster Woche ist unsere Schonzeit um, denn der Herzmann verabschiedet sich für ganze sechs Wochen und wir bleiben alleine zurück. 
Wir werden sehen...


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